Schottisches PRIME-Fahrbahnmarkierungsprojekt erweitert Phase zwei auf 35 Standorte
2026-06-28 10:29
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de.wedoany.com-Bericht: Das von der schottischen Verkehrsbehörde durchgeführte PRIME-Fahrbahnmarkierungsprojekt ist in die zweite Phase eingetreten. Versuche zeigen, dass diese speziellen Markierungen und Schilder das Fahrverhalten von Motorradfahrern in Kurven langfristig verbessern. Das Projekt zielt darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen, indem es Fahrern durch visuelle Führung hilft, Geschwindigkeit zu reduzieren, weniger zu bremsen und die Kurvenlinie zu optimieren.

Die zweite Phase analysierte über 47.000 Motorradfahrten und ergab, dass die Markierungen „durchgängig dazu beitragen, dass Fahrer in Kurven eine bessere Straßenposition einnehmen“ und dass diese Veränderung über Zeiträume von zwei, drei und fünf Jahren stabil bleibt. Die erste Phase wurde zwischen 2020 und 2022 umgesetzt, wobei an 22 Standorten im schottischen Hauptstraßennetz Markierungen angebracht wurden. Aufgrund der positiven Auswirkungen des Projekts auf die Motorradsicherheit erhielt es im darauffolgenden Jahr den Prince Michael International Road Safety Award, und es wurde ein „Installationskit“ entwickelt, das von lokalen Behörden in ganz Großbritannien genutzt werden kann. Das Projekt gewann außerdem den Preis für das jährliche Straßensicherheitsprogramm und eine besondere Anerkennung bei den Highways Awards.

Die Road Safety Trust stellte zusätzliche Mittel für die zweite Phase bereit und erweiterte die Versuche auf insgesamt 35 Standorte im Zeitraum 2023 bis 2025. Derzeit erwägen sechs lokale Behörden in Schottland die Einführung von PRIME-Markierungen, und Behörden in Wales haben die Installation an vier Standorten abgeschlossen. Das Projekt wurde in die Straßensicherheitsstrategie des britischen Verkehrsministeriums aufgenommen, und National Highways hat beim Verkehrsministerium einen Antrag auf Genehmigung zur Verwendung dieser Markierungen auf englischen Straßen eingereicht. Das Programm wurde ursprünglich von Professor Alex Stedmon in Zusammenarbeit mit dem Fahrbahnmarkierungsanbieter WJ entwickelt.

Ruth Purdie OBE, Geschäftsführerin der Road Safety Trust, erklärte, dass PRIME-Markierungen tatsächliche Auswirkungen haben und dauerhafte Verhaltensänderungen bei Fahrern bewirken. Sie seien ein wertvolles Werkzeug zur Navigation in Kurven, da selbst erfahrene Motorradfahrer in Kurven Schwierigkeiten haben könnten. Sie wies darauf hin, dass Motorradfahrer bei Todesfällen und schweren Verletzungen auf britischen Straßen überproportional vertreten sind, und ermutigte alle lokalen Behörden, die Einführung dieser Markierungen in Zukunft in Betracht zu ziehen.

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