US-Umweltschutzbehörde schlägt Überwachung von 30 nicht regulierten Trinkwasserschadstoffen vor
2026-06-28 10:31
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de.wedoany.com-Bericht: Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) gab am 26. Juni 2026 bekannt, dass sie gemäß den Anforderungen des Safe Drinking Water Act offiziell die landesweite Überwachung von 30 derzeit nicht regulierten, aber möglicherweise im Trinkwasser vorkommenden Schadstoffen vorschlägt. Diese Maßnahme ist Teil der „Sixth Unregulated Contaminant Monitoring Rule“ (UCMR 6) und zielt darauf ab, durch die Erhebung wissenschaftlicher Daten eine Grundlage für die künftige Festlegung von Trinkwasserschutzstandards zu schaffen.

Gemäß dem Safe Drinking Water Act muss die EPA alle fünf Jahre eine Liste nicht regulierter Schadstoffe veröffentlichen, die von öffentlichen Wasserversorgungssystemen überwacht werden müssen. Die vorgeschlagenen 30 Chemikalien umfassen teilweise per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS). Durch die Erhebung von Daten über die Häufigkeit des Auftretens, die Konzentrationen und die potenziellen Gesundheitsrisiken dieser Schadstoffe im ganzen Land können die EPA und die Öffentlichkeit deren Auswirkungen umfassender verstehen.

Jess Kramer, stellvertretender Administrator des EPA-Wasserbüros, erklärte, dass die US-Bevölkerung Bedenken hinsichtlich der Belastung durch nicht regulierte Chemikalien im Trinkwasser habe und die EPA unter der Trump-Administration diese Bedenken durch wissenschaftliche Methoden nach dem „Goldstandard“ angemessen adressiere. Die erhobenen Daten würden die künftigen Entscheidungen der Behörde zum Schutz der Trinkwassersicherheit in den USA unterstützen.

Der vorgeschlagene Regelungsentwurf tritt ab sofort in eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsphase ein. In diesem Zeitraum wird die EPA am 11. und 12. August 2026 zwei identische öffentliche Online-Seminare abhalten. Nach der endgültigen Festlegung der Regelung wird die EPA Daten zu diesen Chemikalien aus beprobten öffentlichen Wasserversorgungssystemen erheben und veröffentlichen.

Darüber hinaus wird die Datenerhebung im Rahmen der UCMR weiterhin die „PFAS OUT“-Initiative der EPA unterstützen. Diese Initiative ist ein proaktives Outreach-Programm, das Wasserversorgungssystemen, die vor PFAS-Herausforderungen stehen, Finanzmittel, technische Unterstützung und Ressourcen wie Webinare bereitstellt. Alle Wasserversorgungssysteme können auf die entsprechenden Ressourcen zugreifen und über das „RealWaterTA“-Programm der EPA technische Hilfe erhalten.

Im gleichen Zeitraum trieb die EPA auch eine umfassende Lebenszyklusstrategie für PFAS voran und kündigte die Bereitstellung von fast 1 Milliarde US-Dollar an Sondermitteln an, um den Bundesstaaten über das „Emerging Contaminants Grant Program for Small or Disadvantaged Communities“ bei der Bewältigung von PFAS und anderen neu auftretenden Schadstoffen im Trinkwasser zu helfen. EPA-Administrator Lee Zeldin erklärte, dass die entsprechenden Maßnahmen den wissenschaftlichen Grundlagen des „Goldstandards“ und den Anforderungen des Safe Drinking Water Act folgten und den Wasserversorgungssystemen praktisch umsetzbare Standards böten. Seit dem Start des Förderprogramms hat die EPA innerhalb von fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden US-Dollar bereitgestellt.

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