Portugiesische IP unterzeichnet Verträge über mehr als 200 Millionen Euro zur Aufwertung der Linha do Norte und der Linha do Minho
2026-06-29 17:29
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de.wedoany.com-Bericht: Das Ministerium für Infrastruktur und Wohnen hat bekannt gegeben, dass die Infraestruturas de Portugal (IP) zwei Verträge mit einem Gesamtvolumen von über 200 Millionen Euro für die Modernisierung der Linha do Norte und der Linha do Minho unterzeichnet hat.

Einer der Verträge betrifft die umfassende Erneuerung des Abschnitts Ovar–Válega–Espinho der Linha do Norte mit einem Investitionsvolumen von 76 Millionen Euro. Der andere Vertrag umfasst die Beseitigung von 11 Bahnübergängen zwischen den Stationen Nine und Barroselas der Linha do Minho mit einem Budget von rund 25 Millionen Euro.

Die Arbeiten an der Linha do Norte sind umfangreich und umfassen den vollständigen Austausch des Gleisoberbaus, die Verbesserung der Barrierefreiheit an Bahnhöfen und Haltepunkten, die Neugestaltung der Bahnhöfe Ovar und Esmoriz, den Bau von Ausweichgleisen für Güterzüge sowie den Bau neuer Straßen- und Fußgängerüberführungen bei gleichzeitiger Beseitigung bestehender Bahnübergänge. Die Regierung weist darauf hin, dass diese Maßnahmen den Fahrgastkomfort erhöhen, Lärm und CO₂-Emissionen reduzieren, die Sicherheit verbessern und die nachhaltige Mobilität fördern werden. Das Projekt ist Teil der Modernisierung des Abschnitts Ovar–Espinho, für den Gesamtinvestitionen von 160 Millionen Euro vorgesehen sind.

Im Rahmen der Arbeiten an der Linha do Minho werden durch den Bau von höhenfreien Alternativen und die Umgestaltung des örtlichen Straßennetzes 11 Bahnübergänge beseitigt. Dies ist die erste Phase mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 40 Millionen Euro, die darauf abzielt, alle Bahnübergänge auf dem Abschnitt Nine–Viana do Castelo zu beseitigen. Das verstärkte Eisenbahnsicherheitsprogramm der IP sieht vor, landesweit 155 Bahnübergänge zu beseitigen und weitere 79 zu automatisieren, um die Sicherheit und die Zugangsbedingungen zu verbessern, die Betriebskosten zu senken und die Widerstandsfähigkeit des Schienennetzes gegenüber den Unsicherheiten des Klimawandels zu erhöhen.

Beide Projekte sind im Nationalen Investitionsplan 2030 (PNI 2030) enthalten. Infrastruktur- und Wohnungsbauminister Miguel Pinto Luz erklärte in einer Stellungnahme, dass dies darauf abziele, ein moderneres, effizienteres und leistungsfähigeres Schienennetz zu schaffen, um den Mobilitätsanforderungen gerecht zu werden und sich auf strategische Investitionen vorzubereiten.

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