de.wedoany.com-Bericht: Portugals Infrastruktur- und Wohnungsbauminister Miguel Pinto Luz räumte ein, dass die derzeitigen Umbauarbeiten am Flughafen Portela in Lissabon der Regierung „politische Kosten“ verursachen, betonte jedoch, dass dieser Eingriff angesichts der achtjährigen Entscheidungsverzögerung der vorherigen Regierung unvermeidlich sei.
In einem Interview mit dem Radiosender Antena 1 erkannte der Minister die visuellen und betrieblichen Auswirkungen des Baustellenzustands am Flughafen an und entschuldigte sich im Namen der Regierung bei der Öffentlichkeit. Er erklärte, dass die vom Infrastrukturministerium und Innenministerium gemeinsam getroffene Entscheidung die Grenzabfertigungssituation am Flughafen im Vergleich zu den Vormonaten verbessert habe. Auf die Kritik des ehemaligen Premierministers Passos Coelho an der Reformgeschwindigkeit der Regierung verwies Pinto Luz auf die Planung des neuen Flughafens in Alcochete und bezeichnete das Tempo des Projekts als „sehr schnell“.
Laut dem Minister arbeitet die portugiesische Flughafengruppe (ANA) strikt nach dem festgelegten Zeitplan und wird dem Staat im Januar 2028 das neue Flughafeninfrastrukturprojekt, die Umweltverträglichkeitsprüfung sowie die wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen für die Umsetzung des Projekts vorlegen. Im Privatisierungsprozess der portugiesischen Fluggesellschaft TAP verriet er, dass der im September dieses Jahres ausgewählte Investor möglicherweise 2026 mit der derzeitigen Geschäftsführung koordinieren und gemeinsam den Betrieb der Fluggesellschaft übernehmen könnte. Aufgrund des aufwändigen Genehmigungsverfahrens der europäischen Institutionen wird die tatsächliche Kapitalzufuhr jedoch voraussichtlich erst im Sommer 2027 abgeschlossen sein.
Im Bereich Wohnungsbau lehnte der Minister die Verantwortung für den aktuellen Zustand der Branche ab und wies darauf hin, dass die entsprechenden Steuerregelungen zwar erlassen, aber noch nicht in Kraft getreten seien. Er widersprach der Behauptung, dass die Mieten weiter steigen würden, und erwartet eine „Abwärtskurve“ oder Stabilisierung der Mieten sowie einen Rückgang der Immobilienverkaufspreise in der Zukunft. Pinto Luz betonte, dass eine Verbesserung des Marktes eine Steigerung des Bauvolumens voraussetze, und kritisierte gleichzeitig die vorherige sozialistische Regierung für deren Versäumnisse beim Bau von öffentlichem Wohnraum.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









