de.wedoany.com-Bericht: Der australische Gold-, Kupfer- und Lithiumexplorateur Forrestania Resources hat mit Ramelius Resources eine Vereinbarung getroffen, um für eine Gesamtgegenleistung von 300 Millionen AUD sämtliche Anteile an der Edna May Goldmine im Weizengürtel Westaustraliens sowie der dazugehörigen Infrastruktur zu erwerben.
Die Transaktion umfasst eine Edna May Aufbereitungsanlage mit einer Jahreskapazität von 2,9 Millionen Tonnen. Die Gegenleistung setzt sich aus 200 Millionen AUD in bar und 100 Millionen AUD in Forrestania-Aktien zusammen.
Die Übernahme ergänzt das derzeit in Renovierung befindliche Lake Johnston Verarbeitungszentrum von Forrestania und treibt die Integrationsstrategie des Unternehmens voran, die auf den Erwerb hochwertiger, fortgeschrittener und bereits genehmigter Goldanlagen abzielt.
Forrestania plant, die Edna May Aufbereitungsanlage im ersten Halbjahr des nächsten Jahres wieder in Betrieb zu nehmen. Zunächst sollen die angrenzenden, unternehmenseigenen Mineralvorkommen als Erzquelle dienen, bevor eine langfristige Wiederaufnahme des Edna May Abbaus geprüft wird.
Zur Finanzierung der Übernahme bereitet Forrestania derzeit eine Kapitalerhöhung vor.
Das Unternehmen hält bereits umfangreiche Abbaurechte und Ressourcen in der Umgebung von Edna May. Die Übernahme wird das Netzwerk mit zwei Verarbeitungszentren weiter ausbauen, die Betriebsflexibilität erhöhen und sicherstellen, dass das Erz der am besten geeigneten Aufbereitungsanlage zugeführt werden kann.
David Geraghty, Vorsitzender von Forrestania, erklärte, die Transaktion setze die Strategie des Unternehmens fort, bewährte und vielversprechende Goldanlagen in der Region Forrestania zu integrieren. Vor etwa 12 Monaten habe das Unternehmen eine aktive M&A-Strategie gestartet, um die stillgelegten hochwertigen Goldanlagen und unzureichend explorierten Abbaurechte rund um Edna May zu konsolidieren.
Diese Strategie habe die Grundlage für die Übernahme von Edna May geschaffen. Das Unternehmen sei überzeugt, dass das Projekt über ein erfahrenes Entwicklungs- und Umsetzungsteam verfüge, das bereit sei, die Edna May Aufbereitungsanlage mit einer Jahreskapazität von 2,9 Millionen Tonnen zu sanieren, zu modernisieren und in Betrieb zu nehmen. Diese Arbeiten würden parallel zur Inbetriebnahme des Forrestania Lake Johnston Projekts verlaufen, das planmäßig Ende 2026 abgeschlossen werden soll. Geraghty fasste zusammen, dass sich Forrestania an einem entscheidenden Wendepunkt seiner Entwicklung befinde und nun über eine wachsende Ressourcenbasis sowie Verarbeitungsinfrastruktur verfüge, um seine Goldproduktionsstrategie umzusetzen.









