Eiffage baut Energieinfrastruktur für die Formel-1-Strecke in Madrid
2026-07-01 15:00
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de.wedoany.com-Bericht: Eiffage Energía Sistemas wird die Energieinfrastruktur für die Formel-1-Rennstrecke in Madrid errichten. Die Arbeiten umfassen die Entwicklung des Stromnetzes für die zukünftige Strecke sowie die Installation von Anlagen im Pit Building.

Eiffage treibt die Energieinfrastruktur der Formel-1-Strecke in Madrid voran

Der Komplex des Pit Buildings soll während des im September stattfindenden Rennens die Boxengassen der Teams, technische Räume und Teile der Betriebsbereiche beherbergen. Die Arbeiten umfassen die Installation von Mittel- und Niederspannungsnetzen, Beleuchtung, HLK-Systemen, Telekommunikation, Gebäudemanagementsystemen (BMS), Wasser- und Abwasserversorgung, Sanitäranlagen sowie Brandschutzsystemen.

Für die Strecke sind zwei vorgefertigte Umspannwerke geplant, die jeweils mit zwei 630-kVA-Transformatoren ausgestattet sind. Diese werden über einen elektrischen Ring verbunden und an das Mittelspannungsnetz der IFEMA angeschlossen. Die Infrastruktur umfasst zudem Mittelspannungs-Erdkabel und Niederspannungsnetze zur Stromversorgung der Streckenbeleuchtung, der Tribünen sowie der temporären Einrichtungen, die während des Rennens benötigt werden.

Das Energiesystem ist so konzipiert, dass es von einer zentralen Steuerung aus ferngesteuert überwacht werden kann. Dies ermöglicht die Echtzeitüberwachung des Netzzustands, die Erkennung von Störungen und die Fernverwaltung der Stromversorgung. Ziel dieser Lösung ist es, die Versorgungskontinuität während des Grand Prix sicherzustellen und gleichzeitig den Betrieb der Anlagen nach dem Rennen zu erleichtern.

Diese Maßnahmen sind Teil des Erweiterungsprojekts der Messehallen 1 und 2 der IFEMA Madrid. Während des Rennens werden diese Hallen temporäre Strukturen für die Boxengassen der Teams, Logistikbereiche und Empfangsbereiche beherbergen. Nach dem Rennen werden die temporären Einrichtungen abgebaut, und die Erweiterung wird dauerhaft in das Messezentrum integriert, um für Konferenzen, Ausstellungen und andere Veranstaltungen genutzt zu werden.

Der Baufortschritt wird durch wöchentliche topografische Vermessungen mit Drohnen überwacht, die mit hochpräzisen Ortungssystemen ausgestattet sind. So werden die Erdarbeiten kontrolliert, der Baufortschritt überprüft und aktualisierte Geländemodelle für die Arbeitsplanung bereitgestellt.

Der Bau der Rennstrecke wird von einer temporären Arbeitsgemeinschaft aus Acciona und Eiffage Construcción durchgeführt, während die Erweiterung der IFEMA-Hallen von Eiffage Construcción übernommen wird. Eiffage Energía Sistemas ist für die Installation der technischen und energetischen Anlagen im Pit Building und der elektrischen Infrastruktur der Strecke verantwortlich.

Das Projekt kombiniert die für den Grand Prix erforderliche temporäre Infrastruktur mit dauerhaften Maßnahmen zur Erweiterung der Kapazität der IFEMA Madrid und stellt sicher, dass die Investitionen auch nach der Rückkehr der Anlagen zum regulären Betrieb weiterhin genutzt werden.

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