de.wedoany.com-Bericht: Das an der australischen Börse notierte Unternehmen St George Mining Ltd (ASX:SGQ) gab am 30. Juni 2026 bekannt, dass das Diamantbohrloch AXDD120 im Araxá Seltenerd- und Niob-Projekt (Araxá Rare Earths and Niobium Project) im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ab der Oberfläche durchgehend 199,5 Meter Mineralisierung durchteuft hat, was die Kontinuität und das enorme Ausmaß der hochgradigen Mineralisierung ab der Oberfläche bestätigt. Das Unternehmen bestätigte zudem, dass es Finanzierungszusagen in Höhe von 60 Millionen AUD erhalten hat, um das Projekt voranzutreiben.
Das Araxá-Projekt im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ist eine Karbonatit-Lagerstätte für Seltene Erden und Niob. Nach Angaben des Unternehmens gilt das Projekt derzeit als die größte Karbonatit-Seltenerd-Ressource Südamerikas und als eine der höchstgradigen Seltenerd-Lagerstätten der westlichen Hemisphäre. Die nun veröffentlichten neuesten Bohrergebnisse erweitern die Mineralisierungszone weiter: Die neue Vererzung verlängert die bestehende Mineralisierungsfläche um 200 Meter nach Norden. Neben dem Bohrloch AXDD120 durchteuften mehrere weitere Bohrlöcher ebenfalls durchgehende Mineralisierungsabschnitte von über 150 Metern, was das Ausmaß der Lagerstätte, ihre oberflächennahe Geometrie und das Potenzial für einen großflächigen Tagebau weiter bestätigt. Die Mineralisierung war am Ende des Bohrlochs AXDD120 noch nicht abgeschlossen, was bestätigt, dass der Erzkörper in der Tiefe offen bleibt.
In Bezug auf die Finanzierung hat St George Mining durch zwei Platzierungen bei institutionellen Anlegern 600 Millionen neue Aktien zu einem Preis von 0,10 AUD pro Aktie ausgegeben und damit erfolgreich 60 Millionen AUD eingeworben. Davon zeichnete Hancock Prospecting Pty Ltd, das Unternehmen der australischen Bergbaumilliardärin Gina Rinehart, Aktien im Wert von 20 Millionen AUD und erhöhte damit seinen Anteil an St George Mining von rund 6 % auf 10,5 %. Der Executive Chairman des Unternehmens, John Prineas, erklärte, dass die Finanzierung zur Aufstockung der Barreserven und zur Beschleunigung der Entwicklungsarbeiten am Araxá-Projekt verwendet werde.
Die neu gewonnenen Bohrdaten werden in die für das dritte Quartal 2026 geplante Aktualisierung der Mineralressourcenschätzung einfließen, die die Grundlage für nachfolgende Wirtschaftlichkeitsstudien und mögliche Bergbauaktivitäten bilden wird. Anschließend plant das Unternehmen, die Bohrarbeiten auf das nahe gelegene Zielgebiet East Araxá zu verlagern, um im vierten Quartal 2026 eine weitere Ressourcenaufwertung zu erreichen. Bislang wurden in dieser Bohrkampagne rund 14.500 Meter gebohrt, und mehrere Arbeitsabläufe laufen parallel.









