de.wedoany.com-Bericht: Der chilenische Lachsverband (SalmonChile) hat angekündigt, sich einer öffentlich-privaten Delegation in die USA anzuschließen, um die Aufnahme von chilenischem Zuchtlachs in den Zollbefreiungskatalog zu erreichen und die Bedingungen des seit 2004 geltenden Freihandelsabkommens zu wahren. Der Verband traf sich zuvor im Außenministerium mit Paula Estévez, der stellvertretenden Ministerin für internationale Wirtschaftsbeziehungen (Subrei), sowie mit Vertretern des Industrieverbandes SOFOFA, des Obstverbandes Frutas de Chile, des Lebensmittelverbandes Chilealimentos, des Weinverbandes Vinos de Chile und des Holzverbandes Corma.

Der Verband bestätigte seine Teilnahme an der für Juli in Washington geplanten Anhörung des Büros des Handelsbeauftragten der USA (USTR). Seine Position werde sich strikt auf technische Aspekte stützen, um sicherzustellen, dass chilenischer Zuchtlachs in den Anhang zur Zollbefreiung aufgenommen wird.
Patricio Melero, Präsident von SalmonChile, erklärte zu der Reise, der Verband schließe sich entschlossen dieser Mission unter der Führung von SOFOFA und den wichtigsten Exportverbänden an, um die nationale Position darzulegen. Die oberste Priorität in Washington sei es, aus technischer Sicht zu erläutern, warum Zuchtlachs von den Zöllen befreit werden sollte und nicht mit einem Zollsatz von 12,5 % belegt werden dürfe. Es müsse klar gemacht werden, dass chilenischer Lachs nicht mit der heimischen US-Produktion konkurriere, sondern das Angebot ergänze, um die Marktversorgung zu sichern. Die Erhebung dieses Zolls wäre ein strategischer Fehler und würde sich letztlich in eine direkte Steuer für die US-Verbraucher verwandeln, was zu einem Preisanstieg für ein gesundes, nachhaltiges und in ihrer Ernährung unverzichtbares Lebensmittel führen würde.
Die Lachsindustrie ist zu einem wichtigen Akteur für die Ernährungssicherheit der USA geworden, indem sie hochwertiges Protein liefert und nach weltweit führenden Nachhaltigkeitsstandards produziert. Sollte der Zoll letztlich verhängt werden, würde dies nicht nur die Produzenten im Süden Chiles treffen, sondern die gesamte Dynamik der Wertschöpfungskette beeinträchtigen, die in den USA in den Bereichen Logistik und Vertrieb Tausende indirekte Arbeitsplätze schafft. SalmonChile wird weiterhin eng mit der chilenischen Unterabteilung für internationale Wirtschaftsbeziehungen (Subrei) und der chilenischen Botschaft in Washington zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Argumente der Branche vollständig vermittelt werden, und bekräftigt sein Engagement für operative Exzellenz und die sozioökonomische Entwicklung der Regionen, in denen es tätig ist.









