de.wedoany.com-Bericht: Der Geschäftsführer des Peruanischen Bergbauingenieurverbands (IIMP), Gustavo De Vinatea, erklärte kürzlich, dass Peru vor einer beispiellosen Chance stehe, seine weltweite Führungsposition in der Kupferproduktion zu festigen und zu einem strategischen Akteur der globalen Energiewende zu werden.

De Vinatea zog auf dem Weltbergbaukongress 2026 (World Mining Congress 2026) Bilanz und wies darauf hin, dass die nächste Regierung von günstigen Rahmenbedingungen profitieren werde, um die Entwicklung des Portfolios von 66 Bergbauprojekten des Landes voranzutreiben. Die steigende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz, Elektrifizierung und erneuerbaren Energien nach kritischen Mineralien verschaffe Peru aufgrund seiner reichen geologischen Ressourcen und seines Wachstumspotenzials eine weltweit vorteilhafte Position. Er betonte insbesondere, dass Peru allein durch die Erschließung des bestehenden Projektportfolios zum weltweit größten Kupferproduzenten werde – dies verdeutliche die Bedeutung Perus für die Energiewende.
De Vinatea erwähnte, dass die globale Energiewende die Bergbaulandschaft neu gestalte. Peru produziere 8 der 17 kritischen Mineralien, wobei Kupfer das wichtigste sei und als das neue Öl der Welt bezeichnet werde, das die Fähigkeit der Länder zur technologischen Entwicklung bestimme. Er unterstrich zudem, dass die erfolgreiche Durchführung des Weltbergbaukongresses 2026 den internationalen Status Perus als führendes Bergbauland bestätige. Peru trete im Bergbausektor bereits auf Augenhöhe mit den großen Weltmächten an; es sei das zweite Mal in der Geschichte, dass Peru eine Bergbauveranstaltung dieser Größenordnung ausrichte.
De Vinatea erklärte, dass die Verwirklichung dieser Chance davon abhänge, ob die Voraussetzungen geschaffen werden könnten, um neue Investitionen anzuziehen, die Umsetzung von Bergbauprojekten zu beschleunigen und die Rechtssicherheit sowie die nationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Er wies insbesondere darauf hin, dass der formelle Bergbau in Peru bereits internationale Standards in den Bereichen Umwelt und Soziales erfülle und sich deutlich vom illegalen Bergbau unterscheide. Sowohl internationale als auch einheimische Unternehmen legten großen Wert auf Umweltschutz und Gemeinwohl.
Der Peruanische Bergbauingenieurverband wird vom 18. bis 20. August den Internationalen Kongress für Sozialmanagement und nachhaltige Entwicklung (GESS 2026) organisieren.








