de.wedoany.com-Bericht: Die annualisierten Einnahmen der Künstliche-Intelligenz-Abteilung von Microsoft (MSFT) haben die Marke von 37 Milliarden US-Dollar überschritten, mit einer Wachstumsrate von 123 %. Dieses Geschäft nimmt einen bedeutenden Anteil innerhalb der Microsoft Cloud ein, deren vierteljährliche Einnahmen bereits über 54 Milliarden US-Dollar liegen. Die Sparte Intelligent Cloud, die diese KI-Dienste umfasst, verzeichnete ein Umsatzwachstum von 30 % und erzielte im Quartal Einnahmen von 34,7 Milliarden US-Dollar.

Die Einnahmen wachsen mit einer jährlichen zusammengesetzten Wachstumsrate von 15,2 % und stiegen innerhalb von drei Jahren von 318,3 Milliarden US-Dollar auf 486,5 Milliarden US-Dollar. Dieses Wachstum liegt unter der Rate von 17,9 % der letzten zwölf Monate (LTM), und die derzeitige Beschleunigung wird sich wahrscheinlich nicht über drei volle Jahre fortsetzen. Die Gewinnmarge sank leicht von 39,3 % auf 38,3 %, während der Gewinn von 125,2 Milliarden US-Dollar auf etwa 186,1 Milliarden US-Dollar anstieg, ein Zuwachs von 49 %. Das Modell geht von einem konstanten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 21,9 aus, der Aktienkurs würde sich 547,83 US-Dollar nähern, und die Marktkapitalisierung würde von 2,7 Billionen US-Dollar auf 4,1 Billionen US-Dollar steigen, was etwa 49 % über dem aktuellen Aktienkurs liegt.
Das nächste Wachstum könnte aus einer Änderung des Geschäftsmodells resultieren. Das Management erklärte, dass die nutzerbasierte Abrechnung auf eine Abrechnung sowohl nach Nutzern als auch nach Nutzung umgestellt wird. Die Anzahl der neuen Microsoft 365 Copilot-Sitze ist im Jahresvergleich um 250 % gestiegen. Die Hauptsorge gilt dem Umfang der Investitionen, die zur Unterstützung des Wachstums erforderlich sind. Das Management rechnet für das Kalenderjahr 2026 mit Investitionsausgaben von rund 190 Milliarden US-Dollar. Dieses Ausgabentempo verunsichert die Anleger hinsichtlich des Zeitpunkts der Rendite. Die Einnahmen müssen nahe der zusammengesetzten Wachstumsrate von 15,2 % bleiben, ohne dass sich das KGV wesentlich ändern muss. Es wird erwartet, dass die Gewinnmarge auf oder nahe dem Dreijahreshoch liegt; eine Rückkehr zum langfristigen Durchschnitt würde die Berechnung erschweren. Der Übergang zu einer nutzungsbasierten Preisgestaltung bietet einen klaren Umsatztreiber, doch die geplanten Kapitalinvestitionen von 190 Milliarden US-Dollar bergen auch erhebliche kurzfristige Risiken.









