Grindinghub 2026 in Stuttgart: Trends der Schleiftechnik im Fokus

2026-07-02 15:39
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de.wedoany.com-Bericht: Die Grindinghub 2026 in Stuttgart lockte mit 462 Ausstellern aus 28 Ländern rund 11.000 Fachbesucher an, die sich über die neuesten Entwicklungen und Innovationen in der Schleiftechnik informierten und einen intensiven fachlichen Austausch pflegten. Der Fokus der Messe lag nicht mehr nur auf einzelnen Maschinen, sondern auf der gesamten Prozesskette. Ergänzt wurde das Gesamtpaket durch datenbasierte Qualitätssicherung sowie Methoden für einen effizienteren Einsatz von Werkzeugen, Kühlschmierstoffen und Peripheriesystemen. Mit einem Auslandsanteil von über 50 % zeigte die Messe, dass die Themen nicht nur den deutschsprachigen Markt, sondern die globale Schleiftechnik-Branche bewegen. Auch die additive Fertigung und Künstliche Intelligenz spielten auf der Messe eine Rolle.

Die Grindinghub 2026 in Stuttgart zeigte die neuesten Trends der Schleiftechnik. Laut dem Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) fokussiert die Branche auf ganzheitliche Optimierungsstrategien. Dr. Kaiser präsentierte beispielsweise dieses modulare Abrichtsystem mit austauschbaren Belägen. Aber das war noch nicht alles … (Quelle: VDW / U. Regenscheit)

Die Grindinghub bestätigt damit ihre Position als internationale Kernplattform für die gesamte Schleifprozesskette – von der Schleiftechnik über die Oberflächenveredelung, das Werkzeugschleifen, die Messtechnik bis hin zur Automatisierung und digitalen Prozessen. Gleichzeitig spiegelte die Messe den aktuellen Druck auf die Branche wider, darunter rückläufige Produktionszahlen, schwache Exporte, steigende Energie- und Materialkosten sowie volatile Absatzmärkte. Aus diesem Grund stand auf der Messe 2026 nicht mehr die isolierte Einzelmaschine im Vordergrund, sondern vielmehr effiziente und robuste Prozessketten, bei denen Sensoren, Messdaten und digitale Rückmeldungen zur Prozessüberwachung und Qualitätssicherung eingesetzt werden.

Laut dem Messeveranstalter Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) zeigte die Messe 2026 im Vergleich zur Ausgabe 2024 deutliche Veränderungen. Während die vorherige Messe bereits Automatisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Kühlschmierstoffführung und neue Schleifwerkzeugkonzepte als Kernthemen hatte, betonte die Messe 2026 noch stärker den systemischen Charakter des Schleifprozesses. Der Veranstalter beobachtete, dass Schleifen nicht mehr primär als einzelner Vorgang betrachtet wird, sondern als vernetzter Prozess aus Maschine, Werkzeug, Sensorik, Messtechnik, Datenmanagement, Automatisierung und Service. Daher zielten viele Innovationen im Jahr 2026 nicht nur auf die Verbesserung einzelner Prozessparameter ab. Prozessstabilität, Entlastung des Bedieners, Rückverfolgbarkeit, Energieeffizienz und Qualitätssicherung wurden zu neuen Schwerpunkten, die sich in integrierten Mess- und Kompensationssystemen, datenbasierten Zustandsmodellen für Spindeln und Maschinen, automatisierten Abricht- und Werkzeugherstellungseinheiten sowie neuen Werkzeugkonzepten manifestierten, die unter kontrollierter thermischer Belastung mehr Material abtragen können.

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