Brasilianisches Unternehmen Elea und AXIA errichten erstes KI-neutrales Rechenzentrum im Amazonasgebiet, Inbetriebnahme für Q2 2027 geplant
2026-07-03 15:00
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de.wedoany.com-Bericht: Elea Data Centers arbeitet mit AXIA Energia zusammen, um in Belém im brasilianischen Bundesstaat Pará das erste KI-neutrale Rechenzentrum (BEL1) der Amazonasregion zu errichten.

Elea Data Centers und AXIA Energia bringen erstes KI-Rechenzentrum in der Amazonasregion auf den Weg

Die Anlage soll im zweiten Quartal 2027 in Betrieb gehen, mit einer Anfangskapazität von 7,5 Megawatt. Sie wird bereits durch die Nachfrage eines großen Ankerkunden gestützt und kann in zukünftigen Phasen auf 100 Megawatt erweitert werden. Elea ist für den Betrieb der Anlage verantwortlich, während AXIA das Projekt zu 100 % mit erneuerbarer Energie versorgt.

Das Rechenzentrum wird in der Nähe des von AXIA betriebenen Umspannwerks Miramar errichtet, um eine hohe Energiezuverlässigkeit, zukünftige Erweiterungsflexibilität und höhere Betriebseffizienz zu gewährleisten. Der für den Betrieb benötigte Strom wird über Stromabnahmeverträge (PPA) aus erneuerbaren Energien bezogen, was das Engagement beider Unternehmen für die nachhaltige Entwicklung der digitalen Infrastruktur unterstreicht.

Das Projekt umfasst auch die Kommerzialisierungs- und Grundstücksabteilung von AXIA, wodurch das Unternehmen eine bedeutende Position im schnell wachsenden brasilianischen Rechenzentrumsmarkt einnimmt und seine Rolle als Anbieter stabiler, sauberer Energie für neue Unternehmen festigt. AXIA wird die für BEL1 erforderliche Energieversorgung sicherstellen und gemeinsam mit Elea Optionen zur Unterstützung der Kapazitätserweiterung in zukünftigen Phasen prüfen.

Aus Sicht der Konnektivität ist Belém geografisch strategisch günstig gelegen und dient als ergänzende und ausfallsichere Route zum Hub Fortaleza, dem wichtigsten Unterseekabel-Gateway des Landes. Die Stadt ist über die Informationskanäle des Programms Norte Conectado an das Verbindungsnetz der Nordregion angebunden und gewinnt durch den Ausbau der Küstenfaseroptik-Routen, die an internationale Systeme angebunden sind, wie z. B. die Strecke Europa–Lateinamerika, an Bedeutung.

Diese Konfiguration erhöht die Routenvielfalt, erweitert die Widerstandsfähigkeit der brasilianischen digitalen Infrastruktur und positioniert Belém als neuen strategischen Knotenpunkt für die digitale Wirtschaft im Amazonasgebiet.

Alessandro Lombardi, CEO und Gründer von Elea Data Centers, erklärte, dass die Expansion nach Belém ein strategischer Schritt sei, um die geografische Verteilung der Plattform zu erweitern und die brasilianische digitale Infrastruktur zu stärken. Das Projekt nahm 2024 Gestalt an, als Belém als Austragungsort der COP30 bestätigt wurde, was das Potenzial der Region zur Anziehung struktureller und nachhaltiger Investitionen erhöhte. Die Nordregion werde durch die Bereitstellung einer alternativen Route zu Fortaleza eine grundlegende Rolle im brasilianischen digitalen Ökosystem spielen, indem sie dazu beitrage, digitale Ungleichheiten zu verringern und die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Das BEL1-Projekt verkörpere diesen Pioniergeist, stelle ein Vermächtnis der COP30 dar und zeige die Bedeutung der Entwicklung nachhaltiger digitaler Infrastruktur in strategischen und abgelegenen Regionen auf.

Ítalo Freitas, Vizepräsident für Kommerzialisierung und Energielösungen bei AXIA, betonte, dass die Zusammenarbeit mit Elea die Rolle von AXIA als Anbieter integrierter Lösungen für Kunden stärke und innovative sowie strategische Geschäftsprojekte vorantreibe, die sich auf die digitale Transformation konzentrieren. Als größtes Unternehmen für 100 % erneuerbare Energie auf der Südhalbkugel verfüge AXIA über ein starkes Portfolio, um Unternehmen dieser Größenordnung stabil, zuverlässig und nachhaltig mit Energie zu versorgen, die Konnektivität zu erweitern und Investitionen zu fördern, um die wirtschaftliche Entwicklung der Amazonasregion voranzutreiben.

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