Monash University entwickelt lichtgetriebenen Chip – Durchbruch für KI und Quantencomputing
2026-07-03 15:04
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de.wedoany.com-Bericht: Einem Forschungsteam der Monash University ist die Entwicklung eines neuartigen Chips gelungen, der Informationen mithilfe von Licht statt Elektrizität verarbeitet. Dies markiert einen bedeutenden Schritt in der Valleytronics hin zu schnellerem und energieeffizienterem Rechnen.

Lichtgetriebener Chip für künstliche Intelligenz

Das Bauteil vereint mehrere Funktionen auf einer kompakten Plattform: Es kann spezielle Lichtsignale direkt auf dem Chip erzeugen, leiten und detektieren. Anders als die herkömmliche Elektronik, die auf elektrischen Strom zur Datenübertragung angewiesen ist, nutzt das neue System Photonen und eine Quanteneigenschaft namens „Tal“-Freiheitsgrad, um Informationen auf völlig neue Weise zu kodieren und zu verarbeiten.

Die Forscher sehen darin einen wichtigen Fortschritt, da frühere Ansätze jede Aufgabe nur einzeln ausführen konnten. Durch die Integration von Lichterzeugung, -führung und -detektion in ein einziges System haben sie eine vollständige photonische Informationsverarbeitungsplattform geschaffen, die mit hoher Präzision arbeitet.

Der Chip wird aus atomar dünnen Materialien und technischen Nanostrukturen – sogenannten Metasurfaces – hergestellt und bietet eine praktikable Architektur für skalierbares photonisches Rechnen. Ein besonderer Vorteil ist, dass er bei Raumtemperatur arbeitet und damit die extremen Kühlbedingungen vermeidet, die viele bestehende Quantentechnologien einschränken.

Um die Leistungsfähigkeit des Chips zu demonstrieren, verarbeiteten die Forscher erfolgreich zwei unabhängige Bilder. Dies zeigt, dass das Bauteil mehrere Informationsströme gleichzeitig verarbeiten kann – eine Eigenschaft, die für zukünftige KI-Systeme und Hochleistungsrechnen von entscheidender Bedeutung ist. Das Team ist überzeugt, dass die Technologie Fortschritte in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, sichere Kommunikation, fortschrittliche Bildgebung und die nächste Generation optischer Netzwerke ermöglichen kann. Angesichts stetig wachsender Rechenanforderungen könnten solche integrierten photonischen Systeme dazu beitragen, die Grenzen herkömmlicher Halbleiterdesigns in Bezug auf Geschwindigkeit und Energieverbrauch zu überwinden.

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