de.wedoany.com-Bericht: Meta hat einen maßgeschneiderten CXL (Compute Express Link) Chip namens Vistara sowie zugehörige Software entwickelt, um alten Arbeitsspeicher von den Speicherkanälen der Server zu entkoppeln und ihn zusammen mit dem nativen Speicher neuer Maschinen wiederzuverwenden – als Reaktion auf steigende Speicherkosten. Meta gibt an, dass etwa 40 % seiner Millionen Server leistungsmäßig durch unzureichenden Arbeitsspeicher eingeschränkt sind, Speicherchips jedoch etwa doppelt so lange halten wie andere Serverkomponenten. Zudem verfügt Meta über große Mengen alter DIMMs (Dual Inline Memory Modules) aus ausgemusterten Servern, was die Grundlage für die Wiederverwendung bildet.

Die Nutzung alter Speicher über die CXL-Schnittstelle beeinträchtigt die Leistung nicht wesentlich, würde man die alten DIMMs jedoch direkt in neue Server einstecken, hätte dies erhebliche Auswirkungen. Meta beschreibt das technische Prinzip in einem Fachartikel mit dem Titel „Vistara: CXL Real werden lassen – Von ASIC-Design und Betriebssystemunterstützung bis zur hyperskaligen Bereitstellung“.
Derzeit ist der Speichermarkt angespannt; Nutzern wurde mitgeteilt, dass sich die Speicherpreise bis Ende 2026 verdoppeln könnten und die Knappheit bis 2027 anhalten könnte. Apple hat kürzlich die Verwendung günstigerer chinesischer Chips empfohlen, was auf Widerstand der Trump-Regierung stoßen könnte. Vor diesem Hintergrund könnte Metas Ansatz zur Wiederverwendung alter Speicher einen kostensparenden Weg bieten.










