Brasilianisches Kommunikationsministerium wählt 30 Unternehmen für Internetanschluss von 1983 UBS aus
2026-07-04 13:48
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de.wedoany.com-Bericht: Das brasilianische Kommunikationsministerium (Ministério das Comunicações) hat 30 Unternehmen ausgewählt, um 1983 grundlegende Gesundheitseinheiten (UBS) mit Internetanschluss zu versorgen. Die Mittel stammen aus dem Fonds zur Verbreitung von Telekommunikationsdiensten (Fust) und werden im Direktanwendungsmodell eingesetzt. Claro und Vivo sind die Hauptgewinner dieser Ausschreibung, während auch mehrere regionale Betreiber Anteile erhalten haben.

UBS

Die Anzahl der diesmal ausgewählten UBS macht fast 52 % der über 3800 Einheiten aus, die im Mai öffentlich ausgeschrieben wurden. Das Investitionsvolumen des Programms beträgt 45 Millionen Real, die verfügbaren Gesamtmittel belaufen sich auf 104 Millionen Real. Die Anschlussarbeiten sollen voraussichtlich bis Juni 2027 abgeschlossen sein. Im Direktanwendungsmodell von Fust können Betreiber durch Investitionen in staatliche Projekte ihre Beiträge zum Fonds um bis zu 50 % reduzieren. Das endgültige Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens für UBS (Ausschreibungsbekanntmachung Nr. 238/2026) wurde diese Woche genehmigt.

Bei dieser Ausschreibung gelang es dem Kommunikationsministerium erstmals, eine effektivere Beteiligung kleinerer Betreiber (PPPs) im Direktanwendungsmodell zu erreichen, wodurch die bisherige Dominanz großer Beitragszahler durchbrochen wurde. Claro ist der größte Einzelteilnehmer dieser Ausschreibung und verpflichtet sich, über 1300 UBS anzuschließen, was zwei Dritteln der Gesamtzahl entspricht. Es folgen Vivo mit 471 Anschlüssen und TIM mit 51. Auch Zaaz, DTel, Algar und Desktop befinden sich auf der Liste der 30 Gewinner.

In einer Erklärung vom Freitag (3.) teilte das Kommunikationsministerium mit, dass die Angebote der Gewinnerunternehmen im Durchschnitt einen Rabatt von 14,9 % gegenüber dem ursprünglich vom Staat geschätzten Wert aufwiesen. Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse am 30. Juni hat das Ministerium die Gewinnerunternehmen aufgefordert, innerhalb von 7 Tagen die entsprechenden Beitrittsklauseln zu unterzeichnen; die Frist endet am kommenden Dienstag (7.).

Regional betrachtet konzentriert sich die größte Anzahl ausgewählter UBS auf die Nordostregion mit insgesamt 923 Einheiten, gefolgt von der Südostregion mit 623 Einheiten. In den Regionen Nord, Süd und Zentralwest werden jeweils 198, 141 und 98 Einheiten angeschlossen. Das Projekt umfasst die Implementierung und Wartung von Internetanschlüssen (externes Netzwerk und interne Verbindung) sowie einen 24-monatigen Wartungs- und technischen Support.

Dies ist die dritte Ausschreibung im Direktanwendungsmodell von Fust und die erste, die den Gesundheitssektor betrifft. Die beiden Ausschreibungen in den Jahren 2024 und 2025 führten zu Anschlussverträgen für 17.000 öffentliche Schulen. Das Kommunikationsministerium erklärte, dass das Programm es diesen Einheiten ermöglichen wird, die Nutzung elektronischer Patientenakten auszuweiten, Fernkonsultationen durchzuführen und Gesundheitsinformationssysteme zu integrieren, um der Bevölkerung schnellere und kontinuierlichere Dienstleistungen zu bieten. Zur Unterstützung der Ausschreibungsvorbereitung hat das Gesundheitsministerium eine Erhebung über UBS ohne oder mit unzureichendem Internetzugang durchgeführt und Mindestgeschwindigkeits- sowie Wi-Fi-Technikspezifikationen festgelegt, um sicherzustellen, dass der Anschluss den Anforderungen des Gesundheitsdienstes gerecht wird.

Ana Estela Haddad, Sekretärin für Gesundheitsinformation und digitale Gesundheit im Gesundheitsministerium, erklärte in einer Stellungnahme, dass die Ausweitung des Anschlusses auf fast 2000 UBS ein wichtiger Schritt sei, damit das einheitliche Gesundheitssystem (SUS) mit Hilfe der Fust-Mittel die bedürftigsten Bevölkerungsgruppen erreichen könne. Kommunikationsminister Frederico de Siqueira Filho betonte, dass der Anschluss von UBS an das Internet bedeute, Distanzen zu verkürzen, den Zugang zu Fachärzten durch Telemedizin zu erleichtern und sicherzustellen, dass die Krankengeschichte der Patienten auf dem Bildschirm des Arztes abrufbar sei.

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