Brasilien spart 32,4 Milliarden US-Dollar an fossilen Brennstoffkosten durch erneuerbare Stromerzeugung
2026-07-04 11:34
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de.wedoany.com-Bericht: Einem aktuellen Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zufolge ist Brasilien das drittgrößte Land weltweit, das durch die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien die Ausgaben für fossile Brennstoffe reduziert hat. Die Agentur weist darauf hin, dass Brasilien durch die Nutzung seiner Infrastruktur für erneuerbare Stromerzeugung Importe oder den lokalen Verbrauch fossiler Brennstoffe im Wert von rund 32,4 Milliarden US-Dollar vermieden hat.

Dieselbe Untersuchung schätzt zudem, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Brasilien die CO₂-Emissionen um etwa 432 Millionen Tonnen reduziert hat. Das brasilianische Ministerium für Bergbau und Energie (MME) ist der Ansicht, dass dieser Erfolg auf den gestiegenen Anteil erneuerbarer Energien im nationalen Energiemix und die kontinuierlichen Investitionen in saubere Energie zurückzuführen ist.

Laut den bevorstehenden Daten der Nationalen Energiebilanz (BEN) für 2026 stieg die Windstromerzeugung in Brasilien im vergangenen Jahr um 8,8 Terawattstunden (TWh) und die Photovoltaik-Stromerzeugung um 17,5 TWh. Beide sind die am schnellsten wachsenden Stromquellen und machen zusammen einen Anteil von 24,7 % aus. Im Verkehrssektor stieg der Verbrauch von Biodiesel um 8,2 % und der von Ethanol um 4,3 %, wodurch der Anteil erneuerbarer Energien in diesem Bereich auf 26,1 % anstieg. Der Anteil erneuerbarer Energien im Industriesektor blieb bei 65,1 %.

Der Bericht betont außerdem, dass Brasilien weiterhin einer der wettbewerbsfähigsten Märkte für Onshore-Windenergie weltweit ist, während die durchschnittlichen Installationskosten seiner großen Wasserkraftwerke ebenfalls zu den niedrigsten der Welt gehören.

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