de.wedoany.com-Bericht: Tudor Gold (TSXV: TUD) gab bekannt, dass es ZEMÎ Technologies beauftragt hat, mithilfe von Künstlicher Intelligenz eine Bewertung seines Treaty-Creek-Projekts im Golden Triangle in British Columbia durchzuführen, um die Bohrstandorte für dieses und nächstes Jahr zu bestimmen. Grundlage dieser Bewertung sind Bohraufzeichnungen von über 200 Bohrlöchern seit 2007. Diese langjährigen Gesteinsproben und Bohrnotizen werden zunehmend wertvoller, da maschinelles Lernen daraus Muster erkennen kann.

Die seit 2007 durchgeführten Bohrungen wurden fast jedes Jahr fortgesetzt, und mit jeder veröffentlichten Ressourcenschätzung wuchs die Datenmenge. Jedes Bohrloch hinterlässt nicht nur Unzenzahlen, sondern auch Gesteinsbeschreibungen, tektonische Notizen und Laborergebnisse. Diese Bohraufzeichnungen wurden bereits mehrfach neu interpretiert: Eine frühe Schätzung von 2021 ging von etwa 15 Millionen Unzen Goldäquivalent aus; bis 2024 stützte derselbe Datensatz eine Schätzung von fast 28 Millionen Unzen. Die neueste Schätzung von Ende 2025 meldete separate Mengen für Gold, Silber und Kupfer anstelle von Mischdaten, etwa 25 Millionen Unzen Gold. Es ist zu beachten, dass diese Zahlen nicht direkt vergleichbar sind, da die Schätzung von 2024 einen Tagebau und die von 2025 einen Untertagebau annahm – eine Änderung der Berechnungsmethode veränderte die Darstellung der Ressourcen auf dem Papier.
Tudor Gold erklärte, dass die Bewertung seine Explorationsaufzeichnungen mit maschinellem Lernen kombiniert, um Bereiche zu markieren, die am wahrscheinlichsten wertvolle Mineralien enthalten. Solche Werkzeuge funktionieren besser, wenn mehr historische Daten vorliegen; sie suchen auf dem gesamten Grundstück nach Mustern, die für das menschliche Auge schwer zu erkennen sind. Die Daten von Treaty Creek beschränken sich nicht nur auf die Goldstorm-Zone; die nahegelegenen Zonen Perfectstorm, CBS und Eureka haben ebenfalls ihre eigene Bohrhistorie, auch wenn noch keine formellen Ressourcenschätzungen vorliegen. Diese alten Bohrdaten sind genau das Material, das KI-Modelle ohne eine einzige neue Bohrung erneut untersuchen können, um neue Zielgebiete zu finden.
Diese Bewertung geht mit anderen Meilensteinen einher: einer im Februar 2026 gestarteten Wirtschaftlichkeitsstudie zur Umwandlung von Goldstorm in eine Untertagemine sowie einem anhängigen Antrag auf eine Genehmigung für eine untertägige Erkundungsrampe, um Zugang zur hochgradigen Zone namens SC-1 zu erhalten. Tudor Gold hat in diesem Jahr auch seinen Anteil an dem Projekt durch die Übernahme seines Partners American Creek Resources erhöht. Externe Berichte wiesen zudem auf ermutigende Ergebnisse von Aufbereitungstests hin.
Der Goldpreis liegt weit über dem Niveau des Vorjahres, was höhere Explorationsausgaben in der gesamten Branche unterstützt – das bedeutet mehr neue Bohrungen und mehr Daten, die von solchen Modellen aufgenommen werden können. Treaty Creek liegt an einem längeren Störungssystem, das mehrere Lagerstätten benachbarter, weiter fortgeschrittener Projekte umfasst und als Teil eines produktiven Erzgürtels gilt. Die Explorationsgeschichte in diesem Gebiet reicht Jahrzehnte vor Tudor Golds Engagement zurück, und auch andere nahegelegene Grundstücke verfügen über ebenso langjährige Bohraufzeichnungen. Investoren, die Treaty Creek verfolgen, sollten auf neue Bohrergebnisse aus den Zonen CBS und Perfectstorm in diesem Quartal achten sowie darauf, wie sich die KI-Bewertungsergebnisse in zukünftigen Bohrzielen niederschlagen. Auch der Fortschritt des Genehmigungsantrags für die untertägige Rampe, die Ergebnisse der laufenden Wirtschaftlichkeitsstudie und die Bestätigung der oben genannten metallurgischen Tests sind von Interesse, ebenso wie die Frage, ob zukünftige Ressourcenschätzungen die SC-1-Zone einbeziehen werden.










