AkzoNobel aus den Niederlanden erreicht Ziel der 50%igen Reduzierung der eigenen Betriebsemissionen vier Jahre früher
2026-07-05 16:53
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de.wedoany.com-Bericht: AkzoNobel hat sein Ziel, die eigenen Betriebsemissionen bis 2030 zu halbieren, vier Jahre früher als geplant erreicht. Das 2020 festgelegte Ziel, das auf dem Basisjahr 2018 beruht, zielt darauf ab, die Emissionen der Bereiche 1 und 2 um 50 % zu senken und wurde von der Science Based Targets initiative validiert.

Wijnand Bruinsma, Nachhaltigkeitsdirektor von AkzoNobel, erklärte, das Unternehmen habe eine klare Vision, bis 2050 CO₂-neutral zu werden, und sei stolz darauf, einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung dieses Ziels gemacht zu haben. Als weltweit führendes Unternehmen in der Farben- und Beschichtungsindustrie sei man bestrebt, in puncto Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle zu übernehmen, indem man mit gutem Beispiel vorangehe, die Kohlenstoffemissionen im eigenen Betrieb reduziere und so die Wertschöpfungskette zu entsprechenden Maßnahmen anrege.

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Derzeit betreibt AkzoNobel seine Standorte in Nordamerika, Lateinamerika und Europa zu 100 % mit erneuerbarer Energie, was 69 % seiner Produktionsstätten abdeckt. Das Unternehmen hat kürzlich in Südafrika und Vietnam eine vollständige Umstellung abgeschlossen, sodass insgesamt 92 Standorte zu 100 % mit erneuerbarer Energie betrieben werden.

Einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen des Bereichs-1-Ziels bis 2030 leistet das Werk in Pilawa, Polen. Dieses Werk hat kürzlich 1,7 Millionen Euro investiert, um die Gaskessel in der Anlage durch Wärmepumpen zu ersetzen. Das Werk beherbergt zudem das größte Solarkraftwerk des Unternehmens in Europa, das seit 2024 in Betrieb ist und mit 3.551 Solarzellen ausgestattet ist.

Bruinsma erklärte, das Unternehmen habe sich auch das Ziel gesetzt, die Kohlenstoffemissionen der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 zu halbieren. Diese Herausforderung sei größer, aber das Unternehmen mache Fortschritte und werde weiterhin mit Lieferanten, Kunden und anderen Partnern zusammenarbeiten, um die Bemühungen zur Reduzierung der Emissionen im Bereich 3 zu verstärken. Ein aktuelles Beispiel ist der von der Interpon-Pulverlackmarke des Unternehmens eingeführte Eco+ Cure-Energierechner, der Kunden durch die Analyse von Betriebsdaten wie Erdgasverbrauch, Ofentemperatur und Durchsatz dabei hilft, Energieverbrauch, Betriebskosten und Kohlenstoffemissionen zu senken.

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