de.wedoany.com-Bericht: Am 4. Juli besuchte die indische Finanzministerin Nirmala Sitharaman die Einrichtung des Internationalen Thermonuklearen Experimentalreaktors (ITER) in Cadarache, Frankreich, und würdigte die Beiträge indischer Wissenschaftler, Ingenieure und Unternehmen zu diesem internationalen Kernfusionsprojekt.
Nach einer Mitteilung des indischen Finanzministeriums auf der Social-Media-Plattform X besichtigte Sitharaman am selben Tag die ITER-Anlage, ließ sich über die Beteiligung Indiens an dem Projekt informieren und würdigte das internationale Team, das am Bau des experimentellen Kernfusionsreaktors arbeitet. Das indische Finanzministerium erklärte, ITER sei eines der ambitioniertesten Kernfusionsenergieprojekte der Welt und ein wichtiger Schritt zur Erforschung einer nachhaltigen, sauberen Energiezukunft.
Das ITER-Projekt zielt darauf ab, den weltweit größten experimentellen Tokamak-Kernfusionsreaktor zu bauen, an dem sieben Mitgliedsparteien, darunter Indien, sowie mehrere andere Länder beteiligt sind. Während des Besuchs besichtigte Sitharaman Bereiche wie die Reinigungshalle, die Montagehalle und die Tokamak-Grube, um sich über den Baufortschritt und die Gerätemontage zu informieren.
Das indische Finanzministerium teilte mit, dass Sitharaman insbesondere die Arbeit indischer Wissenschaftler, Ingenieure und Partner lobte und auch die Beiträge indischer Unternehmen wie L&T, Inox India, TCS, TCE und HCL Technologies zum Projekt in den letzten zwei Jahrzehnten erwähnte. Sie tauschte sich zudem mit indischen Fachkräften von Larsen & Toubro aus, die am ITER-Projekt in Cadarache beteiligt sind, und traf einen indischen Ingenieur aus Tamil Nadu, der an diesem Projekt mitarbeitet.
ITER gilt weithin als eines der größten wissenschaftlichen Kooperationsprojekte der Welt, dessen Ziel es ist, die Machbarkeit der Kernfusion als sichere, nachhaltige und nahezu unerschöpfliche Quelle sauberer Energie zu demonstrieren.










