Südkoreanisches ShinWon setzt KI und Blockchain ein, um die Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette zu verbessern
2026-07-07 16:01
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de.wedoany.com-Bericht: Der südkoreanische Bekleidungshersteller ShinWon erhöht die Transparenz und Datenrückverfolgbarkeit seiner globalen Lieferkette durch den Einsatz der blockchainbasierten Retraced-Plattform. Damit reagiert das Unternehmen auf zunehmend strenge globale Vorschriften wie die EU-Richtlinie über die Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit (CSDDD) und digitale Produktpässe (DPPs).

Mit diesem Schritt möchte ShinWon die Datentransparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Rohmaterial bis zur fertigen Bekleidung – verbessern. Das System integriert KI-gestützte Analyse- und Verifizierungsmodule, die automatisch Transaktionsaufzeichnungen aus jeder Phase extrahieren und verifizieren, Fehler und Unstimmigkeiten schnell identifizieren, die Datenqualität steigern und fundiertere Geschäftsentscheidungen unterstützen. Die „unveränderliche" Aufzeichnungsfunktion der Blockchain-Technologie bietet ShinWon und seinen Stakeholdern eine prüfbare Informationsquelle.

Laut ShinWon haben die Digitalisierungsbemühungen bereits im Bereich der Rohmaterialannahme und Garnbeschaffung Erfolge erzielt und die Transparenz und Kontrollierbarkeit verbessert. Lieferanten müssen vor der Produktionsbestellung über das KI-gesteuerte Modell einen Beschaffungsplan einreichen, sodass ShinWon die Materialherkunft und den Ort der Stoffverarbeitung genau kennt und potenzielle Risiken bereits vor Produktionsbeginn identifizieren und managen kann.

Die verbesserte Transparenz der Lieferkette dient nicht nur der Einhaltung von Vorschriften, sondern hilft ShinWon auch, die Zusammenarbeit mit Lieferanten zu stärken. Das Unternehmen bewertet Partner anhand von Kostenwettbewerbsfähigkeit, Rohmaterialbeschaffung, Produktionsgeschwindigkeit und anderen Leistungsindikatoren und bietet darauf basierend maßgeschneiderte Unterstützung, um eine effektivere und für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit zu fördern.

JJ Park, CEO von ShinWon, erklärte, dass die Rückverfolgbarkeit der Lieferkette nicht mehr nur eine regulatorische Anforderung sei, sondern eine Kernkompetenz zur Stärkung von Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Materiallieferanten, Bekleidungsherstellern und globalen Marken. Durch die kontinuierliche Ausweitung der Transparenz in der Lieferkette mittels KI und digitaler Technologien arbeitet ShinWon daran, ein vertrauenswürdiger Fertigungspartner für globale Käufer zu werden und das Ziel einer 100%igen Rückverfolgbarkeit der Rohmaterialien zu erreichen. Bereits im letzten Monat hatte ShinWon Pläne angekündigt, den Einsatz von KI-Technologie in seinen internationalen Fertigungsbetrieben zu beschleunigen, um die Transparenz und Reaktionsfähigkeit der Lieferkette weiter zu erhöhen.

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