Start der Bekämpfungsaktion gegen die Afrikanische Riesenschnecke durch das kolumbianische Landwirtschaftsinstitut u. a.
2026-07-08 10:38
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de.wedoany.com-Bericht: Das kolumbianische Landwirtschaftsinstitut (Instituto Colombiano Agropecuario, ICA), die regionale Körperschaft von Quindío (Corporación Autónoma Regional del Quindío, CRQ) und die Stadtverwaltung von Buenavista haben gemeinsam eine Präventions- und Bekämpfungsaktion gegen die Afrikanische Riesenschnecke gestartet. Die Afrikanische Riesenschnecke (Achatina fulica), eine der 100 bedrohlichsten invasiven Arten, könnte Auswirkungen auf lokale Produktionssysteme, Ökosysteme und die menschliche Gesundheit haben.

Afrikanische Riesenschnecke

Die Aktion zielt darauf ab, landwirtschaftliche Erzeuger und Gemeinden durch Präventions-, Überwachungs- und Ausrottungsmaßnahmen zu unterstützen. Das ICA betont, dass die Afrikanische Riesenschnecke eine hohe Fortpflanzungsfähigkeit und Invasivität aufweist und sich leicht in verschiedenen Gebieten ansiedeln kann. Gleichzeitig bekräftigt das ICA, dass die Haltung oder der Besitz dieser Molluske in Kolumbien zu keinem Zweck erlaubt ist.

In Buenavista führten die Mitarbeiter Identifikationsaktivitäten für Mollusken durch und sammelten vor Ort neugeborene, juvenile und adulte Exemplare. Experten erklärten der Gemeinde zudem die morphologischen Merkmale der Schnecken sowie Kenntnisse zu Biologie, Ökologie und Verhalten.

Zu den Aktivitäten gehörte auch das sichere Sammeln von Exemplaren gemäß dem „Nationalen interinstitutionellen Plan zur Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Riesenschnecke" sowie die Behandlung und Tötung der Schnecken mit Salz und Kalk. Anschließend erläuterten die Mitarbeiter den Prozess der endgültigen Entsorgung durch tiefes Vergraben an einem sicheren Ort. Das ICA erklärte, dass die Bekämpfung dieses Schädlings eine rechtzeitige Erkennung sowie die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Erzeugern und Gemeinden erfordert. Umweltbildungsprozesse, insbesondere die Aufklärung von Kindern und Gemeinden, sind ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Prävention und des verantwortungsvollen Umgangs mit dieser invasiven Art.

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