Brasilianischer Solarverband trifft Vorsitzenden des Bergbau- und Energieausschusses zur Förderung der Photovoltaik-Speicher-Gesetzgebung
2026-07-08 11:30
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de.wedoany.com-Bericht: Der brasilianische Verband für Photovoltaik-Solarenergie (Associação Brasileira de Energia Solar Fotovoltaica, ABSOLAR) traf sich kürzlich mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bergbau und Energie (Comissão de Minas e Energia, CME) des brasilianischen Abgeordnetenhauses, um die Legislativagenda für 2026 abzustimmen. Die Gespräche konzentrierten sich auf Schlüsselthemen wie die Modernisierung des Stromsektors, die Optimierung der Politik für dezentrale Stromerzeugung und den Regulierungsrahmen für Energiespeicher, mit dem Ziel, die Verbesserung und Aufwertung des Regulierungssystems des brasilianischen Stromsektors voranzutreiben.

ABSOLAR ist der nationale repräsentative Verband der brasilianischen Photovoltaikbranche, der Unternehmen und Institutionen aus allen Bereichen der Photovoltaik-Wertschöpfungskette vereint und sich für die großflächige Entwicklung der Solarenergie in Brasilien einsetzt. Der Ausschuss für Bergbau und Energie ist einer der ständigen Ausschüsse des brasilianischen Abgeordnetenhauses, der für die Beratung von Gesetzesvorschlägen zu Bergbau, Erdöl, Strom und erneuerbaren Energien zuständig ist und eine wichtige Stimme in der brasilianischen Energiepolitik hat.

Laut ABSOLAR nahmen der geschäftsführende Präsident des Verbandes, Rodrigo Sauaia, und sein technisches Team an dem Treffen teil. Der Ausschussvorsitzende Rodrigo de Castro betonte die Bedeutung der Einheit des Stromsektors in konsensfähigen Fragen und plädierte dafür, Gesetzesvorschläge im Wege des Konsenses aller Beteiligten voranzutreiben, um den brasilianischen Stromsektor zu verbessern und zu stärken. Dieses Treffen ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen von ABSOLAR, die regelmäßige Kommunikation mit den föderalen Gesetzgebungsorganen zu intensivieren. Seit 2026 hat ABSOLAR bereits mehrere Gespräche mit dem Ministerium für Bergbau und Energie sowie den zuständigen Ausschüssen des Kongresses geführt, die Themen wie Auktionen für Speicherkapazitätsreserven, Anpassungen des Regulierungsrahmens für dezentrale Stromerzeugung und die Auswirkungen der Steuerreform auf die Photovoltaikbranche umfassten.

Brasilien ist eines der sonnenreichsten Länder der Welt. Laut ABSOLAR-Statistiken hatte Brasilien Anfang 2026 eine kumulierte installierte Photovoltaik-Leistung von über 45 Gigawatt, wovon die dezentrale Stromerzeugung etwa 65 % ausmachte. Mit dem raschen Ausbau der installierten Kapazität steigen die Anforderungen an die Stabilität und Vorhersehbarkeit des Regulierungsrahmens. Die Abstimmung der Legislativagenda zielt darauf ab, den Beratungsprozess mehrerer anhängiger Gesetzesvorhaben voranzutreiben und institutionelle Sicherheit für das anhaltende Wachstum der Photovoltaikindustrie zu schaffen.

Während des Treffens legte ABSOLAR dem Ausschuss mehrere Gesetzesvorschläge vor, die sich insbesondere auf die Optimierung des Vergütungsmechanismus für dezentrale Stromerzeugung, die Teilnahmeregeln für Energiespeichersysteme an Kapazitätsauktionen und die Vereinfachung von Umweltgenehmigungsverfahren für Photovoltaikprojekte konzentrierten. Der Ausschuss erklärte, die entsprechenden Vorschläge vorrangig zu behandeln, und plane, in der zweiten Jahreshälfte 2026 mehrere öffentliche Anhörungen durchzuführen, um die Meinungen der Branche und der Gesellschaft einzuholen.

ABSOLAR erklärte, dass es weiterhin eng mit der Bundesregierung und den Gesetzgebungsorganen kommunizieren werde, um ein günstiges regulatorisches Umfeld für die Solarenergieentwicklung zu schaffen und Brasilien bei der Erreichung seiner Energieziele und der CO₂-Neutralität zu unterstützen. Dieses Treffen markiert den Beginn einer systematischeren Phase der politischen Koordinierung zwischen der brasilianischen Photovoltaikbranche und den föderalen Gesetzgebungsorganen.

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