de.wedoany.com-Bericht: Das spanische Ministerium für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung hat im Rahmen seines Renoval-2-Programms 17,8 Millionen Euro aus dem EU-Aufbau- und Resilienzplan für vier Wasserstoffunternehmen bereitgestellt. Die Mittel stammen aus einem spanischen Investitionsprogramm zur wirtschaftlichen Erholung von der Pandemie in Höhe von insgesamt 162 Millionen Euro.
Das in Madrid ansässige Unternehmen Quantum Hydrogen, das auf Wasserstoffspeicherung und -transport spezialisiert ist, erhielt mit 9,3 Millionen Euro die höchste Förderung, die für den Ausbau der Fertigungskapazitäten verwendet werden soll. Nano4Energy, das kohlenstoffbeschichtete Produkte für PEM-Brennstoffzellen herstellt, belegte mit 3,9 Millionen Euro den zweiten Platz, ebenfalls zur Kapazitätserweiterung. Die europäische Tochtergesellschaft des US-amerikanischen Elektrolyseurherstellers Electric Hydrogen erhielt 2,6 Millionen Euro; das Unternehmen hatte zuvor signalisiert, möglicherweise in lokale Fertigungskapazitäten in Europa zu investieren. Der PEM-Brennstoffzellenentwickler Kinergy Fuel Cell erhielt ebenfalls eine Förderung in Höhe von 655.000 Euro.

Gemäß den Förderauflagen müssen die Unternehmen die Mittel innerhalb von zwei Jahren nach Genehmigung gemäß den in ihren Anträgen festgelegten technischen, finanziellen und betrieblichen Zielen verwenden. Miteco gab an, dass das Renoval-2-Programm insgesamt 40 Unternehmen fördert, um sie auf die Anforderungen des EU-„Clean Industrial Deal“ vorzubereiten, einer wichtigen Strategie der EU zur Steigerung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit und zur Beschleunigung des Übergangs zu einer klimaneutralen Wirtschaft. Die Förderung zielt zudem darauf ab, die gesamte industrielle Wertschöpfungskette Spaniens zu stärken. Zuvor hatte Miteco drei grünen Wasserstoffprojekten, die keine Förderung aus der Europäischen Wasserstoffbank erhalten hatten, Produktionssubventionen in Höhe von insgesamt 439,4 Millionen Euro gewährt.
Obwohl Spanien weiterhin einer der ambitioniertesten Märkte für grünen Wasserstoff in Europa ist und bis 2030 eine installierte Elektrolyseurkapazität von 12 GW anstrebt, steht es – wie viele europäische Länder – vor Herausforderungen wie unzureichender Abnahmenachfrage und Verzögerungen beim Infrastrukturaufbau.










