de.wedoany.com-Bericht: Nach Abschluss des Eingriffs am Bohrloch SPS-92 im Baúna-Feld im Santos-Becken in Brasilien hat Karoon Energy die Förderung des Bohrlochs auf 8.600 Barrel Öläquivalent pro Tag (boe/d) wiederhergestellt, wodurch die Gesamtförderung des Feldes auf rund 20.500 boe/d gestiegen ist.
Bei dem Eingriff wurde die elektrische Tauchpumpe (ESP) ausgetauscht. Zuvor war die Förderung von Bohrloch SPS-92 im August 2025 aufgrund eines teilweisen Ausfalls der ESP auf rund 4.500 boe/d gesunken. Karoon erwartet, dass die Förderung nach Wiederaufnahme der Produktion von Bohrloch PRA-2 um weitere 1.000 bis 2.000 boe/d pro Tag steigen wird; die Arbeiten zum Wiederanschluss des Unterwasser-Umbilicalkabels sind bereits im Gange.

Carri Lockhart, CEO von Karoon Energy, erklärte, das Unternehmen habe den Betrieb in Baúna planmäßig gestärkt und geschützt. Die Revitalisierungsmaßnahmen für die FPSO und das Wohnschiff (Flotel) seien abgeschlossen. Zusammen mit der Wiederaufnahme der Produktion von Bohrloch SPS-92 und der Leistung im Bereich Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (HSE) markiere dies den Übergang von einer Phase hoher Investitionen zu einer Phase, in der starke Cashflows erwartet werden. Sie fügte hinzu, dass die Produktion im zweiten Halbjahr 2026 deutlich gesteigert und die Betriebsplattform robuster geworden sei. Die Kosten für den Eingriff an Bohrloch SPS-92 hätten die ursprünglichen Erwartungen übertroffen, jedoch sei ein hochprofitables Bohrloch mit niedrigen Ausgleichskosten repariert worden. Bei einem Brent-Ölpreis von 60 bis 70 US-Dollar pro Barrel, einer FPSO-Betriebseffizienz von 90 bis 95 Prozent und jährlichen Betriebskosteneinsparungen von 30 bis 40 Millionen US-Dollar nach dem FPSO-Übergang wird erwartet, dass Baúna starke operative Cashflows generieren wird.
Das Unternehmen erläuterte, dass am Bohrloch SPS-92 ein präventiver Workover-Eingriff durchgeführt wurde, um die Produktion wiederherzustellen und diesen hochprofitablen Produktionsstrom zurückzugewinnen. Aufgrund von wetterbedingten Stillständen, Bohrlochabfällen und gerätebedingter Nicht-Produktionszeit während des Eingriffs lagen die endgültigen Betriebskosten über den Erwartungen. Karoon gab an, dass diese Faktoren die Wiederaufnahme der Produktion nicht beeinträchtigt hätten, jedoch zu einer Anhebung der Investitionsprognose (Capex) für das Baúna-Feld geführt hätten.










