de.wedoany.com-Bericht: Das brasilianische Unternehmen Sylvamo (Muttergesellschaft von Chamex) hat durch Ausübung einer Kaufoption einen Anteil von 49,9 % an einer Holdinggesellschaft erworben, die Anteile an vier Zweckgesellschaften von Engie Brasil hält, welche für den Betrieb von Windkraftanlagen im Bundesstaat Bahia verantwortlich sind.

Das genannte Windparkprojekt gehört zum Umburanas-Komplex mit einer installierten Leistung von 360 Megawatt, bestehend aus 144 Windkraftanlagen mit je 2,5 Megawatt, verteilt auf 18 Windparks.
Das Hauptziel dieser Transaktion ist es, Sylvamo über das Äquivalenzmodell der Eigenstromerzeugung eine stabile Versorgung mit erneuerbarer Energie für den eigenen Stromverbrauch zu sichern. Durch diesen Schritt treibt Sylvamo seine Strategie zur Windenergieversorgung weiter voran, um die Kostenplanbarkeit zu verbessern, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele zu beschleunigen.
Sylvamo ist ein multinationales Unternehmen mit drei Industriestandorten in Brasilien, das in den Bereichen Zellstoff, Papier und Verpackung tätig ist und Marken wie Chamex, Chamequinho und HP führt.
Die entsprechende Vereinbarung wurde am Montag (6. Juli) vom brasilianischen Verwaltungsrat für Wirtschaftsschutz (Cade) genehmigt und wird dem nationalen Stromenergiebehörde (Aneel) sowie der Handelskammer für Stromenergie (CCEE) in reiner Mitteilungsform vorgelegt.
In der bei Cade eingereichten Unterlage wies Sylvamo darauf hin, dass die Transaktion dem Unternehmen die Möglichkeit biete, seinen hohen Strombedarf zu decken und gleichzeitig das Engagement für Nachhaltigkeit und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen aufrechtzuerhalten.
Die Engie-Gruppe erklärte ihrerseits, dass die Vereinbarung eine Geschäftsmöglichkeit darstelle, die ihrer Strategie zur Entwicklung, Umsetzung und zum Betrieb von Stromerzeugungsprojekten, insbesondere im Bereich sauberer und erneuerbarer Energien, entspreche.










