de.wedoany.com-Bericht: Apple Inc. treibt die Entwicklung seines ersten faltbaren iPhones voran, das möglicherweise den Namen „iPhone Ultra“ tragen wird und voraussichtlich im September 2026 auf den Markt kommen soll.

Laut mehreren Medienberichten könnte Apple die Details zu diesem Gerät auf seiner jährlichen Hardware-Veranstaltung im Herbst bekannt geben. Der Bloomberg-Analyst Mark Gurman prognostiziert, dass der wahrscheinlichste Veröffentlichungstermin der 8. oder 9. September 2026 sei. Details im Code der iOS 27-Entwickler-Beta bestätigen nahezu, dass Apple Software für ein Gerät mit Faltzustand und verschiedenen Winkeln vorbereitet.
Eines der Hauptverkaufsargumente des Geräts ist die Integration der Funktionen eines iPad Mini in ein Gerät, das in die Tasche oder Handtasche passt, um so die Bedürfnisse von Vielnutzern und Multitaskern zu erfüllen. Die Nikkei berichtet, dass Apple seine Zulieferer angewiesen habe, etwa 10 Millionen Einheiten des iPhone Ultra zu produzieren – mehr als die zuvor prognostizierten rund 8 Millionen Einheiten. Aufgrund der erhöhten Gerätekomplexität und des globalen RAM-Mangels könnte sich der offizielle Verkaufsstart jedoch bis Ende des Jahres verzögern, mit einer breiteren Verfügbarkeit voraussichtlich im November, Dezember oder Anfang 2027.
Was den Preis betrifft, herrscht unter Analysten wie Ming-Chi Kuo und Gurman allgemeiner Konsens, dass Apples erstes faltbares Telefon mindestens 2.000 US-Dollar kosten wird; einige Studien gehen von bis zu 2.399 US-Dollar aus. Damit wäre es teurer als bestehende Konkurrenzprodukte wie das Google Pixel 10 Pro Fold (1.799 US-Dollar) und das Samsung Galaxy Z Fold 7 (2.000 US-Dollar).
Der Hauptunterschied des iPhone Ultra zu anderen buchartigen Falttelefonen liegt in seinem breiteren Gehäuse, das an das ursprüngliche Pixel Fold-Design erinnert. Laut Ming-Chi Kuo wird das Gerät über ein etwa 7,8 Zoll großes faltbares Hauptdisplay und einen 5,5 Zoll großen externen Bildschirm verfügen. Die Dicke im aufgeklappten Zustand wird auf 4,5 bis 4,8 Millimeter geschätzt, im zusammengeklappten Zustand auf etwa 9 bis 9,5 Millimeter. Darüber hinaus wird das iPhone Ultra voraussichtlich mit zwei Rückkameras (Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektiv) sowie einem Scharnier in 3D-Druck-Technologie ausgestattet sein. Bloomberg berichtet, dass Apple eine neue Display-Technologie gewählt habe, die Falten reduziert, aber nicht vollständig beseitigt.
Bemerkenswert ist, dass Face ID möglicherweise nicht Teil des iPhone Ultra sein wird. Stattdessen setzt Apple auf Touch ID über einen im Einschaltknopf des Telefons integrierten Fingerabdrucksensor. Der Hauptgrund dafür ist, dass Komponenten wie der Infrarot-Gesichtsscanner von Face ID die Gerätedicke erhöhen und den Bildschirmplatz verringern könnten. Auf der iOS-Seite wird das System laut Bloomberg bei geöffnetem Hauptdisplay ein iPad-ähnlicheres Layout bieten, einschließlich Split-Screen-App-Unterstützung sowie optimierter App-Auflösungen und Seitenverhältnisse. Das Gerät unterstützt jedoch kein iPadOS.
Laut einem Bericht aus der Lieferkette testet Apple derzeit einen Akku mit einer Kapazität zwischen 5.400 und 5.800 mAh. Dies wäre mit Abstand der Akku mit der höchsten Kapazität, der jemals in einem iPhone verbaut wurde, und deutlich größer als der 4.400-mAh-Akku des Samsung Galaxy Z Fold 7.






