de.wedoany.com-Bericht: Hanwha Systems gab am 9. Juli bekannt, dass das Unternehmen ein 30-Tonnen-unbemanntes Oberflächenfahrzeug (USV) vorgestellt und mit der Seeerprobung begonnen hat. Dieses Fahrzeug ist Teil des Entwicklungsprogramms für autonome Marinesysteme des Unternehmens. Anfang Juni wurde das intern entwickelte 30-Tonnen-unbemannte Boot in der Nähe der Gadeok-Brücke in Busan zu Wasser gelassen.

Hanwha Systems plant, mit eigenen Mitteln in Höhe von rund 70 Milliarden KRW nacheinander eine 30-Tonnen-Plattform und ein 140-Tonnen-kampffähiges unbemanntes Boot zu entwickeln. Das 30-Tonnen-Boot dient als Testplattform zur Validierung der auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden autonomen Navigationstechnologie und offenen Architektur. Die Tests werden bis Ende 2027 fortgesetzt. Eines der Hauptziele des Programms ist die Einhaltung des Unmanned Maritime Autonomy Architecture (UMAA), des Standardrahmens für autonome Marinesysteme der US-Marine. UMAA gilt als entscheidender globaler Standard für den kooperativen Einsatz unbemannter Plattformen und die Interoperabilität mit anderen Waffensystemen.
Hanwha Systems wird auf Basis der durch sein Aufklärungs-unbemanntes Boot „Haeryeong" validierten autonomen Navigationstechnologie beginnen, die UMAA-Kompatibilität zu demonstrieren. Die Seeerprobung konzentriert sich auf die Validierung der autonomen Navigation in engen Wasserstraßen, des Betriebs bei hohem Seegang und der autonomen Fernaufgaben unter realen Betriebsbedingungen.
Moon-ki Yoo, Leiter der Marinesparte von Hanwha Systems, erklärte, dass das Unternehmen durch den Einsatz unbemannter Oberflächenfahrzeuge mit globalen Standards und fortschrittlicher KI-basierter autonomer Navigationstechnologie die globale Reichweite der südkoreanischen Marineverteidigungsindustrie ausbauen wolle.






