de.wedoany.com-Bericht: Die Exel Composites aus Vantaa, Finnland, und das Glasfaser-Innovationsunternehmen Original Composites and Fiberglass (OCF) aus Granville, Ohio, USA, haben eine Partnerschaft geschlossen, um mit Sustaina Continuous Filament Mat (CFM) die kommerzielle Anwendung von zirkulären Materialien in der industriellen Verbundwerkstoffherstellung in Europa zu realisieren. Die Zusammenarbeit sieht den Einsatz von mehreren hundert Tonnen Sustaina CFM pro Jahr vor, unterstützt die breiteren Nachhaltigkeitsziele von Exel und gewährleistet gleichzeitig die für Pultrusionsanwendungen erforderliche gleichbleibende Leistung.

Sustaina ist eine nach ISCC+ (International Sustainability and Carbon Certification) zertifizierte Glasfaserlösung, die auf Basis einer Massenbilanzberechnung 50 % zirkuläre Bestandteile enthält. Dies bedeutet, dass pro Tonne produzierter Sustaina CFM mindestens 500 kg Primärrohstoffe durch zirkuläre Rohstoffe ersetzt werden. Exel gibt an, dass diese Partnerschaft ein wichtiger Schritt für das Recycling von Verbundwerkstoffen ist und zeigt, wie Materialien mit Recyclinganteil von Pilotprojekten zur großindustriellen Produktion übergehen können, während gleichzeitig auf das wachsende Interesse der Kunden an verantwortungsvoller Materialbeschaffung reagiert wird.
Sustaina CFM lässt sich problemlos in die Produktionsprozesse von Exel integrieren, ohne dass Änderungen erforderlich sind oder die Eigenschaften der Verbundwerkstoffe beeinträchtigt werden. Dies ist für den kontinuierlichen Fertigungsbetrieb von Exel von entscheidender Bedeutung, da gleichmäßige Dicke, homogene Faserverteilung, stabiles Prozessverhalten und zuverlässige mechanische Eigenschaften zu den Kernanforderungen gehören.

Kim Sjödahl, Vice President Technology and Sustainability bei Exel Composites, erklärte, dass Kreislaufwirtschaft die Zukunft sei. Die Menge an recycelten Verbundwerkstoffen in der Branche sei noch begrenzt, aber Exel fordere sich selbst heraus, wo technisch möglich mehr zirkuläre und recycelte Materialien einzusetzen. Die Zusammenarbeit mit OCF ziele darauf ab, ein Beispiel zu setzen und zu beweisen, dass das Recycling von Verbundwerkstoffen nicht nur machbar ist, sondern auch ohne Beeinträchtigung der erforderlichen Leistung und hohen Qualität der Verbundwerkstoffe realisiert werden kann. Die Partnerschaft fällt zudem in eine entscheidende Phase, in der OCF ein neues Markenimage einführt und sich neu auf Kreislaufwirtschaft und Innovation in der Wertschöpfungskette von Verbundwerkstoffen konzentriert.






