de.wedoany.com-Bericht: DMG MORI hat in München angekündigt, an der AMB vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart unter dem Motto „Never Stop Manufacturing the Future“ teilzunehmen. Das Unternehmen plant, auf einem über 2.100 Quadratmeter großen Stand in Halle 10 den realen Betrieb von 20 hochautomatisierten Werkzeugmaschinen zu demonstrieren und Kunden durch effiziente Fertigungslösungen und langfristige Partnerschaften bei der Bewältigung dynamischer Marktbedingungen zu unterstützen.
Für DMG MORI markiert die Konzeption und Inbetriebnahme von Fertigungslösungen den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit, wobei der Schwerpunkt auf einer zuverlässigen Partnerschaft über den gesamten Lebenszyklus liegt. Das Unternehmen kombiniert fortschrittliche Maschinen mit effizienter Automatisierung, ergänzt durch digitale Werkzeuge und Produkte aus dem DMQP (DMG MORI Qualified Products)-Portfolio. Service- und Ersatzteilprogramme gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit, während Modernisierungskonzepte wie Retrofit und Lifecycle Services die Nutzungsdauer der Investitionen verlängern. Darüber hinaus sind Finanzierungslösungen von DMG MORI Finance und maßgeschneiderte Schulungsprogramme wesentliche Bestandteile der Zusammenarbeit.
Manufacturing Transformation (MX) ist der ganzheitliche Ansatz von DMG MORI, um effiziente Fertigungslösungen für anspruchsvolle Anwendungen zu entwickeln. Dieser Ansatz basiert auf der 5-Achs-Simultanbearbeitung und der 6-Seiten-Komplettbearbeitung auf Drehfräszentren, wobei zusätzliche Prozessschritte wie Verzahnen und Schleifen integriert werden können. Automatisierungslösungen und die digitale Transformation (DX) fördern die kontinuierliche Prozessoptimierung, mit dem Ziel einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen Fertigung im Rahmen der Green Transformation (GX).
Die neuen BX-Lösungen erweitern das MX-Portfolio um Maschinen mit geringerer Komplexität und attraktiven Preisen. Beispiele, die auf der AMB gezeigt werden, sind die neue Größenklasse DMV 160 im Bereich Vertikal fräsen, die Drehfräsmaschine CLX 450 und die 5-Achs-Fräsmaschine DMX 80 U. Diese Maschinen bieten einen kosteneffizienten Einstieg in die zukunftsorientierte Produktion für Märkte mit geringerer Investitionsbereitschaft und erhöhen die Kapazität für einfachere Werkstücke in anspruchsvollen Fertigungsumgebungen. BX Solutions erweitert das Portfolio um kosteneffiziente Fertigungslösungen, die meisten sind bereits CELOS X-kompatibel und automatisierungsfähig. Darüber hinaus beschleunigen DMG MORI Technologiezyklen die Werkstattprogrammierung, und Nutzer können mit dem kompletten Gear Package ALL IN 2.0, das 8 Technologiezyklen umfasst, auf vorhandenen Drehfräsmaschinen Zahnräder bearbeiten, ohne separate Verzahnmaschinen einsetzen zu müssen.
DMG MORI unterstützt Kunden mit Technologien, die Prozesse sicherer und effizienter machen, darunter 5-Achs-Simultanbearbeitungszentren und Drehfräszentren für die 6-Seiten-Komplettbearbeitung. Schleifen und Messen können in einer Aufspannung integriert werden, wie die DMC 80 FDS duoBLOCK und die NTX 2500 der dritten Generation zeigen. Automatische Messeinheiten sowie Paletten- und Werkstückwechsler erhöhen die Maschinenlaufzeit, das Ergebnis ist eine stets präzise Bearbeitung bis zur Endbearbeitung. Im Bereich Verzahnen unterstützt der DMG MORI gearBROACHING-Technologiezyklus auf der CLX 450 Lohnfertiger dabei, flexibel und kosteneffizient Zahnräder ohne Spezialmaschinen zu produzieren. Solche integrierten Prozesse verkürzen Durchlaufzeiten und schaffen die Grundlage für stabile Prozesse und nachhaltigen Erfolg. Im Bereich der additiven Technologien helfen das Pulverbettsystem LASERTEC SLM-Serie und die Hybridmaschine LASERTEC DED mit Laserauftragschweißen den Anwendern, von der Identifizierung geeigneter Anwendungen bis zur erfolgreichen Integration additiver Prozesse in die bestehende Fertigung.
Im Bereich Automatisierung demonstriert die DMU 60 eVo der zweiten Generation in Kombination mit dem kompakten MATRIS WPH 70 die Möglichkeiten flexibler Fertigung. Das System basiert auf einem Roboterdesign, kann gleichzeitig Werkstücke und Paletten handhaben und trägt in Verbindung mit automatischen Messeinheiten zur Erhöhung der Maschinenlaufzeit bei, was den Weg für eine Rund-um-die-Uhr-Produktion ebnet. Robo2Go wird nun in Kombination mit dem automatischen Spannsystem easyFIX eingesetzt. Beim Werkstückwechsel kann der Roboter den Maschinenschraubstock präzise repositionieren, was ihm eine größere Autonomie verleiht, manuelle Eingriffe des Bedieners entfallen, während das automatische Spannen für konsistente Prozesse sorgt. Diese Lösung wird auf einer 5-Achs-DMU 40 demonstriert.
Die digitale Transformation (DX) als Grundpfeiler der Manufacturing Transformation (MX) vernetzt Maschinen, Prozesse und Anwendungen nahtlos über die CELOS X-Plattform und ermöglicht so eine einfachere und transparentere Produktion. Die Online-Plattform my DMG MORI beschleunigt die Problemlösung durch ebenso transparente und direkte Kommunikation mit relevanten Experten, Ersatzteile werden ebenfalls über digitale Plattformen beschafft. Exklusive DMG MORI Technologiezyklen reduzieren die Programmierzeit um bis zu 60 % und integrieren Fertigungsprozesse wie Verzahnen oder Schleifen. Auf der AMB wird das Angebot an On-Demand-Technologiezyklen auf alle Maschinen aus dem Werk Pfronten ausgeweitet, neu hinzu kommen der Anwendungsdrehzyklus (ATC) und die Maschinenschutzsteuerung (MPC 2.0). ATC passt den Vorschub an die Tischbelastung an, MPC 2.0 reduziert das Kollisionsrisiko durch Überwachung von Vibrationen und gegebenenfalls schnellem Stillsetzen der Maschine.






