E.ON und RWTH Aachen vertiefen Zusammenarbeit mit Gründung des Wärmelabors
2026-07-11 10:53
Merken

de.wedoany.com-Bericht: E.ON und die RWTH Aachen haben kürzlich eine vertiefte Zusammenarbeit und die Gründung des E.ON Wärmelabors bekannt gegeben. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische Lösungen umzusetzen und Technologien für die Energiewende schneller, effizienter und kostengünstiger zur Anwendung zu bringen.

Eröffnung des E.ON Wärmelabors. Von links nach rechts: Dietmar Gross (E.ON Innovation), Dr. Munib Amin (E.ON Innovation), Prof. Dirk Müller (E.ON ERC, RWTH Aachen), Dr. Jan Brandt (EIS), Dr. Andreas Klesse (EIS).

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf intelligente Stromnetze, Wärmelösungen sowie Batterie- und Speichertechnologien. Ein bereits erzieltes Ergebnis ist der Grid Cube, ein auf Künstlicher Intelligenz basierendes dezentrales Steuerungssystem für Ortsnetzstationen im Niederspannungsnetz, das Engpässe frühzeitig verhindern kann, selbst wenn nur begrenzte Daten verfügbar sind. Nach erfolgreichem Abschluss von Feldtests wird diese Lösung derzeit zu einem skalierbaren Produkt weiterentwickelt.

Victoria Ossadnik, Mitglied des Vorstands für Digitalisierung und Innovation der E.ON SE, betonte, dass die Energiewende Innovationen erfordere, die in der realen Welt funktionieren. Die Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen in den letzten 20 Jahren habe genau das erreicht: wissenschaftliche Exzellenz mit praktischer Umsetzung zu verbinden und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die von der Forschung in die Praxis überführt werden und messbare Wirkung entfalten.

Der Schwerpunkt der neuen Phase liegt auf der Umsetzung der Wärmewende, einschließlich dezentraler Wärmepumpen und klimafreundlicher Wärmenetze. Das neu gegründete E.ON Wärmelabor wird relevante Technologien erforschen und testen, darunter Niedertemperaturanwendungen in Fernwärmenetzen sowie intelligente Wärmestationen für eine zuverlässige und effiziente Wärmeversorgung der Kunden.

Prof. Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen, wies darauf hin, dass mit dem E.ON Wärmelabor die notwendige Forschungsinfrastruktur geschaffen werde, um Technologien für die Wärme- und Energiewende zu testen und weiterzuentwickeln. Am E.ON ERC arbeiten über 220 Forscher in vier Instituten und acht Professuren in den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Materialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Rund um Aachen habe sich ein Innovationsumfeld gebildet, das E.ON gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern, Start-ups und anderen Interessengruppen aktiv mitgestalte.

Darüber hinaus sind die Clean-Tech-Softwarefirma envelio und der Smart-Grid-Intelligence-Anbieter gridX seit 2021 Teil des E.ON-Innovationsportfolios. Beide Unternehmen haben erfolgreiche digitale Lösungen entwickelt, die bereits in die Netzgesellschaften von E.ON integriert wurden, um weiter skaliert zu werden.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com
relevante Produkte