Indien genehmigt Joint Venture zwischen Vivo und Dixon: Jährlich 20 Millionen zusätzliche Smartphones
2026-07-11 14:12
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de.wedoany.com-Bericht: Die indische Regierung hat die Gründung eines Fertigungs-Joint Ventures zwischen dem chinesischen Smartphone-Hersteller Vivo und dem lokalen Elektronikfertigungsdienstleister Dixon Technologies genehmigt. Dies markiert möglicherweise eine neue Phase der Lokalisierung der Smartphone-Produktion im Land.

Vivo-Fabrik in Indien

Diese Genehmigung ermöglicht es Vivo, die seit der ersten Ankündigung im Dezember 2024 lange verzögerte Fertigungskooperation voranzutreiben. Die Investition wurde gemäß den 2020 erlassenen Vorschriften genehmigt, die eine zusätzliche staatliche Prüfung für Investitionen aus Ländern mit einer gemeinsamen Landgrenze zu Indien, einschließlich China, vorschreiben. Laut den bei der Börse eingereichten Unterlagen von Dixon wird das Joint Venture einige Fertigungsanlagen von Vivo übernehmen, um einen Teil der Smartphone-Aufträge von Vivo in Indien zu produzieren und auch Elektronikprodukte für andere Marken herzustellen.

Die Beteiligungsverhältnisse des Joint Ventures betragen 51 zu 49, wobei Dixon die Mehrheitsbeteiligung und Vivo die restlichen Anteile hält. Analysten zufolge spiegelt diese Struktur einen Wandel der chinesischen Smartphone-Marken wider, die durch lokale Partnerschaften ihre Fertigung in Indien ausbauen, und könnte als Vorlage für ähnliche Vereinbarungen in der Branche dienen. Zuvor hatte Apple bereits dazu beigetragen, Indien zu einem globalen Zentrum für die Smartphone-Produktion zu machen.

Laut Daten von Counterpoint Research entfallen auf Apple 57 % der indischen Smartphone-Exporte. Obwohl chinesische Marken 72 % des Umsatzes auf dem indischen Smartphone-Markt ausmachen, tragen sie weniger als 10 % zu den Exporten bei. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass chinesische Marken noch Wachstumspotenzial haben, wenn sie wie Apple Exportgeschäfte von Indien aus betreiben.

Vivo stellt seit Jahren Smartphones in Indien her und exportiert sie, doch das nun genehmigte Joint Venture markiert einen Wandel hin zu einer mehrheitlich indischen Fertigungsstruktur. Vivo behielt im ersten Quartal 2025 mit einem Marktanteil von 23 % die Spitzenposition auf dem indischen Smartphone-Markt.

Tarun Pathak, Forschungsdirektor bei Counterpoint Research, erklärte, dass die Genehmigung dieses Joint Ventures eine Win-Win-Situation für beide Seiten schaffe. Er fügte hinzu, dass die mehrheitlich indische Struktur es Vivo ermögliche, sich besser an die Politik anzupassen, während Dixon gleichzeitig die Möglichkeit erhalte, die lokale Wertschöpfung zu steigern und Exporte zu verfolgen.

Atul Lall, Geschäftsführer von Dixon, sagte während der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen des Unternehmens im Mai, dass das Joint Venture basierend auf den aktuellen Verkaufszahlen von Vivo jährlich etwa 20 bis 22 Millionen zusätzliche Smartphones produzieren könne. Dixon fertigt bereits Smartphones für Xiaomi, und dieses Joint Venture festigt seine Rolle als Fertigungspartner der indischen Elektronikindustrie weiter.

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