Argentinien: Weizenanbaufläche erreicht 1,6 Millionen Hektar – 12 % weniger als im Vorjahr
2026-07-13 10:26
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de.wedoany.com-Bericht: Die Getreidebörse Rosario (BCR) berichtet, dass die Aussaat von Winterweizen in den Kernanbaugebieten Argentiniens mit einer Fläche von 1,6 Millionen Hektar abgeschlossen wurde. Die endgültige Anbaufläche ist damit um 12 % geringer als im Vorjahr. Noch vor einer Woche waren die Aussaatperspektiven aufgrund von übermäßiger Feuchtigkeit und unpassierbaren Schlammböden auf rund 100.000 Hektar im Norden der Provinz Buenos Aires besorgniserregend gewesen.

Zu Beginn dieser Woche sorgten eine starke Kaltfront und trockene Winde für eine Abtrocknung der Felder, sodass die Landwirte die Aussaat abschließen konnten, einschließlich der zuvor nicht gesäten kurzzyklischen Sorten. Die extrem niedrigen Temperaturen in den ersten Tagen dieses Monats – die Tiefstwerte in der Region lagen zwischen -2 und -8 °C, in Idiazábal sogar bei -8,2 °C – waren insgesamt vorteilhaft für die Kulturen. Im Süden und Zentrum der Provinz Santa Fe sowie im Südosten der Provinz Córdoba begünstigen gute Bodenfeuchte und niedrige Temperaturen die frühe Entwicklung der Pflanzen.

In einigen Gebieten wie Baradero und Piedritas führten niedrige Bodentemperaturen zu einem langsameren Auflaufen als in den Vorjahren, was von den Technikern jedoch nicht als besorgniserregend eingestuft wird. Bei einigen empfindlicheren Sorten tritt eine Gelbfärbung der Blätter auf, die bisher jedoch keine größeren Probleme verursacht.

Der Spannungspunkt dieser Saison liegt in den Kosten. Obwohl der Harnstoffpreis in den letzten Wochen gesunken ist, belasten andere Kostenfaktoren weiterhin die Gewinne: Pacht, Treibstoff sowie Dienstleistungen für Aussaat, Transport und Ernte sind in einigen Regionen um insgesamt über 30 % gestiegen. In Piedritas lag die Pacht für die besten Felder vor drei oder vier Saisons bei etwa 14 oder 15 Doppelzentnern Sojabohnen pro Hektar, während die Verträge heute bei 16 oder 17 Doppelzentnern oder sogar noch höher liegen. Die guten Erträge der letzten Jahre stützen eine starke und preisunelastische Nachfrage nach Ackerland.

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