de.wedoany.com-Bericht: Die Yas-Gruppe aus Madagaskar treibt im Senegal und in Kenia eine neue Runde des digitalen Infrastrukturausbaus voran. Die Arbeiten umfassen den Ausbau der 4G- und 5G-Mobilfunknetze, die Modernisierung der Kernkommunikationsinfrastruktur sowie die Modernisierung der Glasfasernetze. Die entsprechenden Projekte werden auf der Grundlage der bestehenden Netzinfrastruktur der beiden Länder durchgeführt, wobei der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Mobilfunkabdeckung, des Festnetz-Breitbandzugangs, der Netzkapazität und der Betriebseffizienz liegt, um die Kommunikationsinfrastruktur in den wichtigen Märkten West- und Ostafrikas weiter zu verbessern.
Yas ist ein panafrikanischer Telekommunikationsbetreiber unter Axian Telecom mit Hauptsitz in Madagaskar, der derzeit in 11 Märkten in Afrika und im Indischen Ozean tätig ist. Seine Infrastruktur umfasst Mobilfunknetze, Festnetze, Kommunikationsmasten, Backbone-Übertragungsnetze und Rechenzentren. Die Projekte im Senegal und in Kenia setzen die Strategie der Gruppe fort, den drahtlosen Zugang, die Glasfaserübertragung und die Kernnetze gemeinsam auszubauen.
Das Projekt im Senegal konzentriert sich auf den Ausbau und die Modernisierung der bestehenden 4G- und 5G-Mobilfunknetze. Yas Senegal plant, die Kernnetzinfrastruktur zu stärken, den Ausbau der Glasfaserleitungen zu beschleunigen und durch die gleichzeitige Aufrüstung von Funk- und Übertragungsnetzen die Abdeckung und Datenkapazität des Mobilfunksystems zu verbessern.
Die Erweiterung der 4G- und 5G-Netze beschränkt sich nicht nur auf die Erhöhung der Anzahl von Funkstandorten. Mit dem Wachstum der Nutzerzahlen und des Datenverkehrs müssen der Basisstationszugang, die Kernnetzverarbeitung und die Glasfaser-Rückführung gleichzeitig verbessert werden. Wenn die Übertragungskapazität nicht rechtzeitig erweitert wird, kann die neue Funkabdeckung nur schwer in stabile Netzdienste umgesetzt werden. Daher integriert das Senegal-Projekt den Mobilfunkausbau, die Kerninfrastruktur und den Glasfaserausbau in ein einheitliches Bausystem, sodass die Zugangs-, Übertragungs- und Kernschicht gemeinsam aufgerüstet werden können.
Der Glasfaserausbau wird mehrere Aufgaben übernehmen, darunter die Rückführung von Mobilfunkbasisstationen, die städtische Backbone-Übertragung und den Festnetz-Breitbandanschluss. Nach der beschleunigten Verlegung von Glasfaserleitungen können Übertragungskanäle mit höherer Kapazität für die Erweiterung des bestehenden 4G-Netzes und den Aufbau von 5G-Standorten bereitgestellt werden. Dies schafft auch die Grundlage für die spätere Hinzufügung von Netzknoten und die Ausweitung des Dienstbereichs.
Die derzeit veröffentlichten Informationen zum Senegal-Projekt konzentrieren sich hauptsächlich auf die Richtung des Netzausbaus. Es wurden noch keine Angaben zur Anzahl der neuen Basisstationen, zur 5G-Abdeckung, zur Länge der verlegten Glasfaserkabel und zum Bauzeitraum gemacht. Der weitere Projektfortschritt wird sich hauptsächlich in der Aufrüstung der Kernnetzausrüstung, den Bauarbeiten an Glasfaserleitungen, dem Anschluss mobiler Standorte und der Inbetriebnahme neuer Netze zeigen.
Das Projekt in Kenia konzentriert sich dagegen auf die Modernisierung und den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur. Nach dem Markteintritt im Jahr 2025 wird Yas das bestehende Glasfasernetz weiter modernisieren, den Festnetz-Breitbanddienstbereich ausweiten und durch die Aufrüstung von Netzausrüstung und Übertragungseinrichtungen die Dienstqualität, die Betriebseffizienz und die Breitbandverfügbarkeit verbessern.
Kenia ist eines der wettbewerbsintensiveren Länder für digitale Kommunikation in Ostafrika. Der Glasfaserausbau muss gleichzeitig den Bedarf an Haushaltsbreitband, Unternehmensanschlüssen und dem wachsenden Datenverkehr decken. Die Modernisierung beschränkt sich nicht nur auf die Verlängerung der Anschlussleitungen, sondern umfasst auch die Optimierung der bestehenden Netzkapazitäten, damit mehr Nutzer stabile und schnelle Breitbanddienste erhalten und die Tragfähigkeit der Glasfaserinfrastruktur im laufenden Betrieb verbessert wird.
Die Schwerpunkte der Projekte in beiden Ländern unterscheiden sich. Im Senegal wird ein synchroner Ansatz für Mobilfunknetz, Kernnetz und Glasfaserübertragung verfolgt, wobei die Baukette den drahtlosen Zugang und die Netzlastabdeckung umfasst. In Kenia liegt der Schwerpunkt auf der Modernisierung der Festnetz-Breitband- und Glasfaserinfrastruktur, um die Aufrüstung bestehender Netze, die Ausweitung der Abdeckung und die Verbesserung der Dienstkapazität zu erreichen.
Aus der Gesamtstruktur der Projekte geht hervor, dass Yas Mobilfunk, Festnetz-Breitband, Backbone-Übertragung und Kernnetze in ein kontinuierliches Infrastrukturbausystem integriert. Das Funknetz ist für die Ausweitung des Nutzerzugangs zuständig, die Glasfaserleitungen übernehmen die Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung, und die Kerninfrastruktur ist für die Dienstverarbeitung und das Netzmanagement verantwortlich. Alle Komponenten bestimmen gemeinsam das tatsächliche Betriebsniveau nach dem Netzausbau.
Mit der Durchführung der Projekte wird sich der Bedarf der beiden Märkte an Glasfaserkabeln, Übertragungsausrüstung, Mobilfunksystemen, Kernnetzausrüstung, zugehöriger Infrastruktur für Serverräume sowie Netzwerkbetriebs- und Wartungsdiensten weiter konkretisieren. Allerdings wurden bisher keine konkreten Beschaffungspläne für Ausrüstung, Lieferantenlisten oder Bauabschnitte bekannt gegeben. Der tatsächliche Bauumfang sollte daher anhand der späteren Projektimplementierungsinformationen beurteilt werden.
Neben dem Netzausbau plant Yas auch, die Beteiligung von Frauen an Geschäftsabläufen und Qualifizierungsmaßnahmen zu erhöhen und gezieltere Kompetenzentwicklungsprogramme durchzuführen. Diese Maßnahmen werden parallel zum Ausbau der Kommunikationsnetze umgesetzt, um mehr Personal für den Aufbau, den Betrieb und die damit verbundenen Dienstleistungssysteme der digitalen Infrastruktur zu qualifizieren.
Nach Abschluss der Projekte im Senegal und in Kenia wird die Kommunikationsinfrastrukturkapazität von Yas in West- und Ostafrika weiter gestärkt. Zu den in Zukunft zu beachtenden Projektmeilensteinen gehören der Fortschritt beim Ausbau der 4G- und 5G-Netze, die Aufrüstung der Kerninfrastruktur, die Verlegung von Glasfaserleitungen, die Ausweitung der Breitbandabdeckung sowie die Inbetriebnahme der ersten neuen Netze.






