Stadt Kranj in Slowenien verbindet Solaranlagen auf Dächern von 11 öffentlichen Gebäuden zu einer Energiegemeinschaft
2026-07-13 14:47
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de.wedoany.com-Bericht: Die Stadt Kranj in Slowenien hat die Solaranlagen auf den Dächern von 11 öffentlichen Gebäuden zu einer Energiegemeinschaft zusammengeschlossen. Das Projekt umfasst sieben Grundschulen, zwei Kindergärten, das örtliche olympische Schwimmbad und die Sporthalle Stražišče. Diese Einrichtungen bilden eine Energiegemeinschaft öffentlicher Nutzer. Die Gesamtfläche der Solarmodule beträgt über 6.300 Quadratmeter, die installierte Gesamtleistung liegt bei knapp 2 Megawatt. Die Gesamtinvestition des Projekts beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Die lokale Regierung erhielt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung für den Neubau von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden und Parkplätzen in den Jahren 2025 bis 2026 einen Zuschuss von etwas mehr als 700.000 Euro, der aus dem EU-Aufbau- und Resilienzfonds stammt.

Kranj verbindet Solaranlagen auf 11 öffentlichen Gebäuden zu einer Energiegemeinschaft

Der private Partner GEN-I finanziert die verbleibende Investition im Rahmen einer 15-jährigen öffentlich-privaten Partnerschaft und ist für Bau, Betrieb und Wartung der Solaranlagen verantwortlich. Ein Teil der Investition von GEN-I wird durch städtische Zuschüsse gedeckt. Das Unternehmen amortisiert die verbleibende Investition durch den Verkauf von Strom zu einem langfristig festgelegten Vorzugspreis. Sobald die Stadt den vollen Zuschuss an GEN-I überwiesen hat, sinkt der Strompreis, den die öffentlichen Einrichtungen innerhalb der Energiegemeinschaft zahlen, für die gesamte Vertragslaufzeit auf 77,16 Euro pro Megawattstunde. Die Stadt geht keine zusätzlichen Schulden ein; die Risiken des Baus, der Finanzierung und des Betriebs der Anlagen werden auf den privaten Partner übertragen. Nach Ablauf des Vertrags gehen die Anlagen in das Eigentum der Stadt über.

Neben den Gebäuden, auf denen bereits Solaranlagen installiert sind, werden auch andere öffentliche Nutzer in die Gemeinschaft aufgenommen, darunter Sportstätten, lokale Gemeinschaften, medizinische Einrichtungen und Bildungseinrichtungen. Die Stadtverwaltung erklärte, dass das Ziel dieser Gemeinschaft nicht darin bestehe, Strom auf dem Markt zu verkaufen, um Gewinne zu erzielen, sondern die Betriebskosten öffentlicher Einrichtungen zu senken und die Energieversorgungssicherheit zu erhöhen. Das Projekt wird als konkreter Schritt zur Umsetzung des nationalen Energie- und Klimaplans auf lokaler Ebene angesehen und folgt gleichzeitig den Zielen der EU-Mission für klimaneutrale und intelligente Städte.

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