de.wedoany.com-Bericht: Die Stadtwerke Husum GmbH in Deutschland haben die in Essen ansässige DMT GmbH & Co. KG mit einer Machbarkeitsstudie für ein geplantes Geothermieprojekt beauftragt.
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden voraussichtlich bis Ende des Jahres vorliegen. Bei einem positiven Ergebnis soll das Projekt in die nächste Phase der seismischen Erkundung übergehen und das Genehmigungsverfahren für eine Probebohrung eingeleitet werden.
Bereits Anfang dieses Jahres erhielten die Stadtwerke Husum aus dem kommunalen Wärmefonds des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN) des Landes Schleswig-Holstein einen Zuschuss in Höhe von 152.000 Euro zur Unterstützung dieser Studie. Matthias Forthmann von den Stadtwerken Husum erklärte, dass die Studie geologische Daten und seismische Messergebnisse auswerten werde, um ein Untergrundmodell des Untersuchungsgebiets zu erstellen.
Neben den geologischen Bedingungen wird die Studie auch potenzielle Bohrlokationen und deren Anbindung an bestehende oder geplante Fernwärmenetze untersuchen. Das übergeordnete Ziel ist es, die wirtschaftliche Machbarkeit des Projekts sowie potenzielle Risiken und Umweltauswirkungen zu ermitteln.
Im Jahr 2024 erteilte das Niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) dem Versorgungsunternehmen eine zweijährige Explorationslizenz für das Projektgelände. Anfang dieses Jahres wurde die Lizenz um zwei Jahre verlängert und ist nun bis Februar 2028 gültig. Bereits seit März 2024 deuten die Ergebnisse einer vorangegangenen Vorstudie des Energieversorgers stark darauf hin, dass in einer Tiefe von 2000 bis 2500 Metern Thermalwasser mit Temperaturen zwischen 60 und 75 Grad Celsius vorhanden ist.






