de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo hat die Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Bauunternehmen Mota-Engil genehmigt, um im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft die vollständige Sanierung der Eisenbahnstrecke des Lobito-Korridors auf kongolesischem Gebiet voranzutreiben. Dadurch soll die Exportkapazität des Landes für kritische Mineralien wie Kupfer und Kobalt gesteigert werden.
Mota-Engil ist bereits am Betrieb der Eisenbahnstrecke in Angola beteiligt, die den Hafen von Lobito anbindet. Das Unternehmen könnte künftig auch für die Sanierung und den Betrieb der Eisenbahnstrecke in der DR Kongo verantwortlich sein. Die Strecke durchquert die Kernregionen der Kupfer- und Kobaltressourcen, darunter Kolwezi, Tenke und Lubumbashi.
Das in Portugal ansässige Bauunternehmen Mota-Engil ist ein internationaler Ingenieur- und Baukonzern, dessen Tätigkeitsbereiche Infrastruktur, Eisenbahnen, Straßen, Häfen, Bergbauprojekte und Industrieprojekte umfassen. Die Hauptmärkte des Unternehmens liegen in Afrika, Europa und Lateinamerika. In den letzten Jahren hat sich Mota-Engil aktiv an afrikanischen Infrastrukturprojekten beteiligt, darunter der Bau der Eisenbahnstrecke des Lobito-Korridors sowie Mineraltransport-Infrastrukturprojekte in der DR Kongo.
Die DR Kongo ist der zweitgrößte Kupferproduzent und der größte Kobaltanbieter der Welt. Chinesische Unternehmen wie die CMOC Group und die Zijin Mining Group nehmen eine bedeutende Stellung bei der Erschließung der lokalen Kupfer- und Kobaltressourcen ein.
Auch das Eisenbahnprojekt, das Sambia mit dem Lobito-Korridor verbindet, schreitet voran. Dieses Projekt soll die Exportwege für afrikanische Kupferressourcen weiter ausbauen, die Transporteffizienz von Kupfer und Kobalt in der zentralafrikanischen Region verbessern und die Bergbauexportkapazität der DR Kongo und der umliegenden Gebiete stärken.










