Auf Gran Canaria soll ein Stromschiff die 130-Megawatt-Lücke schließen
2026-07-16 11:16
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de.wedoany.com-Bericht: Der für den ökologischen Wandel zuständige Berater der Regierung der Kanarischen Inseln, Mariano Hernández Zapata, hat vorgeschlagen, zur Deckung des Energiebedarfs auf Gran Canaria und zur Vermeidung von Stromausfällen ein Stromschiff im Hafen von Las Palmas zu installieren, sofern das Schiff alle Umweltauflagen erfüllt.

Der Berater der Kanarischen Inseln für ökologischen Wandel und Energieangelegenheiten, Mariano Hernández Zapata.

Bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse seiner Abteilung in der dreijährigen Legislaturperiode erklärte der Berater, dass laut dem neuesten Bericht der spanischen Netzgesellschaft Red Eléctrica de España die Energielücke auf Gran Canaria 130 Megawatt betrage. Das als schwimmendes Kraftwerk dienende Schiff könne 100 Megawatt liefern; die verbleibende Lücke von 30 Megawatt solle durch zwei geplante Notstromkraftwerke in El Goro in Telde geschlossen werden.

Die Hafenbehörde von Las Palmas hat die Abteilung aufgefordert, einen Umweltverträglichkeitsbericht zu erstellen, um die Installation des schwimmenden Kraftwerks voranzutreiben. Hernández Zapata erklärte, das Kraftwerk könne innerhalb eines Jahres in Betrieb genommen werden. Er betonte, dass Gran Canaria und Fuerteventura die Inseln mit den größten Stromproblemen seien, wobei erstere noch stärker betroffen sei.

Der Berater wies darauf hin, dass die Stabilisierung des Stromsystems der Kanaren seit der Ausrufung des Energie-Notstands im Oktober 2023 zu den Hauptaufgaben der Legislaturperiode gehöre. Er zeigte sich zufrieden, wenn noch vor Jahresende die Ausschreibung für Offshore-Windenergie gestartet werden könne und das Ministerium für ökologischen Wandel die Frist für die Umsetzung des Next Generation-Fonds zur Installation erneuerbarer Energien verlängere, um die Rückzahlung von bereits zugeschlagenen, aber noch nicht umgesetzten Anlagen im Wert von 100 Millionen Euro zu vermeiden.

Zapata erinnerte daran, dass die Regierung zehn Notstrommaßnahmen zur Vermeidung von Stromausfällen eingeleitet, die seit über dreizehn Jahren auf Eis liegende Ausschreibung für den Umbau konventioneller Kraftwerke freigegeben und eine zweite Ausschreibung angekündigt sowie die Stromverbindung zwischen Teneriffa und La Gomera in Angriff genommen habe. Darüber hinaus erwähnte er im Hinblick auf die Energiewende die Förderung der Energiespeicherung durch strategische Projekte wie das Pumpspeicherkraftwerk Salto de Chira auf Gran Canaria und das geplante Pumpspeicherkraftwerk Güímar auf Teneriffa sowie die Einbeziehung von Batteriespeichern in Maßnahmen zur Stärkung der Versorgungssicherheit.

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