Umbau des Peregrine House in Schottland genehmigt: 45 Sozialwohnungen geplant
2026-07-16 15:08
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de.wedoany.com-Bericht: Das von Bancon Construction und dem Lombard Merton Trust vorangetriebene Abriss- und Umbauprojekt des Peregrine House wurde nach einem Einspruch und der Genehmigung durch die schottische Regierung genehmigt; es werden 45 Sozialwohnungen errichtet.

Das Grundstück befindet sich in der Mosscroft Avenue. Der Entwicklungsplan wurde im November 2025 dem Garioch Area Committee vorgelegt, jedoch von den Ratsmitgliedern abgelehnt. Der Bauträger legte daraufhin Einspruch bei der schottischen Regierung ein.

Seitdem die Stewart Milne Group im Januar 2024 in Insolvenzverwaltung ging, steht das Peregrine House leer. Das Gebäude wurde zum Verkauf angeboten, fand jedoch keinen Käufer. Nachdem Bancon das Grundstück übernommen hatte, plante es, neue Wohnungen für die Wohnungsbaugesellschaft Hillcrest zu errichten. Der Plan umfasst eine Mischung aus Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, darunter Apartments und Reihenhäuser.

Die Ratsmitglieder lehnten den Antrag mit der Begründung ab, dass der Standort ungeeignet sei, da er sich „inmitten eines Industriegebiets“ befinde, und befürchteten, dass der Lärm aus der Umgebung die künftigen Bewohner daran hindern würde, ihre Fenster zu öffnen. Eine Lärmbewertung ergab jedoch, dass die gewerblichen Lärmpegel „gering“ seien und durch den Bau eines 3,9 Meter hohen Zauns sowie durch eine „Fenster-geschlossen-Strategie“ (d. h. die Bewohner werden angewiesen, die Fenster geschlossen zu halten) reduziert werden könnten. Darüber hinaus wiesen die Ausschussmitglieder darauf hin, dass das Grundstück nicht über ausreichend Freiflächen verfüge und Bäume gefällt werden müssten.

Trotz dieser Bedenken empfahlen die Planer des Aberdeenshire Council die Genehmigung des Antrags mit der Begründung, dass dies zur Bewältigung der von der schottischen Regierung im Jahr 2024 ausgerufenen Wohnungskrise beitragen würde. In der Sitzung des Garioch Area Committee im November 2025 wurde der Antrag jedoch mit 11 Gegenstimmen und 2 Ja-Stimmen abgelehnt.

Die Berichterstatterin der schottischen Regierung, Sarah Foster, wurde mit der Prüfung des Einspruchs beauftragt und besichtigte das Gebiet im April vor Ort. Foster hob die Ablehnung auf und genehmigte den Antrag. In ihrer Entscheidung erklärte Foster, dass die geplante Bebauung insgesamt den einschlägigen Bestimmungen des Entwicklungsplans entspreche, keine wesentlichen sachlichen Gründe vorlägen, die eine Verweigerung der Baugenehmigung rechtfertigen würden, und dass alle anderen Fragen geprüft worden seien, ohne dass etwas ihre Schlussfolgerung ändern würde.

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