de.wedoany.com-Bericht: GreenYellow hat mit MISA Minerais einen Vertrag unterzeichnet, um auf dem Werksgelände des Unternehmens im Bundesstaat Ceará eine bodenmontierte Photovoltaikanlage zu errichten. Das Projekt folgt dem „Null-Netz"-Modell, bei dem der gesamte erzeugte Strom ausschließlich für den Eigenverbrauch des Industriebetriebs genutzt und nicht ins Stromnetz eingespeist wird. Die Investition beläuft sich auf rund 8 Millionen Brasilianische Real und zielt darauf ab, die Energieautonomie des Bergbauunternehmens zu erhöhen und die Vorhersagbarkeit der Stromkosten zu verbessern.
Marcelo Xavier, CEO von GreenYellow Brasilien, erklärte, dass das System das Engagement des Unternehmens zur Beschleunigung der Energiewende seiner Kunden verstärke und darauf abziele, höhere operative Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.
Die Photovoltaikanlage wird eine installierte Leistung von 2.499 kWp an Solarmodulen und eine Wechselrichterleistung von 1.650 kWac aufweisen. Neben der Verringerung der Abhängigkeit von der Stromversorgung durch den Netzbetreiber wird das System voraussichtlich jährlich etwa 156 Tonnen CO₂-Emissionen vermeiden, was einem Umweltnutzen entspricht, der dem Pflanzen von 779 Bäumen oder dem jährlichen Stromverbrauch von rund 2.081 Haushalten gleichkommt.
Jaime Luiz de Oliveira e Vieira, Geschäftsführer von MISA Minerais, betonte, dass die Umsetzung der Photovoltaikanlage ein wichtiger Schritt in der Strategie des Unternehmens sei, die operative Effizienz zu steigern und die Nachhaltigkeitsziele voranzutreiben. Neben der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks im Betrieb biete das Projekt eine höhere Vorhersagbarkeit der Energiekosten und trage zu einem effizienteren und wettbewerbsfähigeren Management bei.
Das Projekt wird im Rahmen des Energy-as-a-Service (EaaS)-Modells umgesetzt, bei dem GreenYellow die Investition und den Bau der Anlage übernimmt, während MISA Minerais keine Anfangsinvestitionen tätigen muss. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für das erste Quartal 2027 geplant.










