de.wedoany.com-Bericht: Das brasilianische Ministerium für Bergbau und Energie (MME) gab bekannt, dass die von der chinesischen State Grid Corporation (State Grid) errichtete Höchstspannungsleitung von Graça Aranha (Bundesstaat Maranhão) nach Silvânia (Bundesstaat Goiás) vorzeitig in Betrieb genommen wird – statt 2030 nun bereits im März 2028. Die 800-Kilovolt (kV)-Gleichstromleitung ist rund 1.500 Kilometer lang und durchquert die Bundesstaaten Maranhão, Tocantins und Goiás. Die Investitionen für das Projekt werden auf etwa 20 Milliarden Real geschätzt.

Das MME erklärte, dass diese Infrastruktur die Übertragung erneuerbarer Energie aus der nordöstlichen Region zu den wichtigsten Lastzentren des Landes verbessern und dem brasilianischen nationalen Verbundsystem (SIN) 5 Gigawatt (GW) Strom liefern wird. Minister Alexandre Silveira betonte, dass das Projekt für die erste Batteriespeichersystem-Auktion, die für Dezember dieses Jahres geplant ist, von entscheidender Bedeutung sei. Die Stromleitung erweitere die Übertragungskapazität, während das Batteriesystem durch Energiespeicherung und Freigabe in Spitzenlastzeiten die Systemflexibilität erhöhe.
Bei dem Treffen informierte Sun Tao, Vorsitzender der State Grid Brazil Holding, den Minister über die Vorverlegung des Zeitplans. In einer Erklärung des MME heißt es, dass die Kombination von Stromleitung und Batteriespeicherung den Betrieb robuster mache, die Versorgungssicherheit erhöhe und dazu beitrage, Betriebseinschränkungen zu reduzieren, die zu Kürzungen (Curtailment) der erneuerbaren Energieerzeugung führen, wodurch die im Inland erzeugte saubere Energie besser genutzt werden könne.










