de.wedoany.com-Bericht: Der Verband der Wirtschaftsverbände Mosambiks (CTA) hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem Wasserkraftwerk Mphanda Nkuwa unterzeichnet, um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die an diesem Wasserkraftprojekt beteiligt sind, Kapazitätsaufbau zu unterstützen.

Diese Vereinbarung wurde während der 21. Jahrestagung des Privatsektors (CASP) in Maputo unterzeichnet. Das Wasserkraftprojekt Mphanda Nkuwa hat ein Budget von 4,5 Milliarden Euro und wird 61 Kilometer flussabwärts des Wasserkraftwerks Cahora Bassa (HCB) errichtet. Der CTA wird KMU bei der Integration in dieses Projekt unterstützen.
Bei derselben Veranstaltung unterzeichnete der CTA außerdem eine Vereinbarung mit Evolution, die dem Verband Berichterstattungsdienste zu unternehmerbezogenen Aktivitäten bieten wird. Darüber hinaus schloss der CTA eine Vereinbarung mit der Stiftung für Biodiversitätsschutz (Biofund), um die Fähigkeiten von Unternehmern im Bereich des Klimawandelmanagements zu verbessern und Erfahrungen auszutauschen.
Das Projekt Mphanda Nkuwa plant den Bau eines Wasserkraftwerks mit einer Leistung von 1500 Megawatt (MW) sowie die Verlegung einer 1350 bis 1400 Kilometer langen Hochspannungsleitung, die die Provinzen Tete und Maputo verbindet. Die mosambikanische Regierung erwartet, dass das Projekt im Jahr 2031 in Betrieb genommen wird.
Der stellvertretende Vorsitzende des CTA, Onório Manuel, erklärte, dass die jüngste CASP-Tagung darauf abzielte, Reformen zu beschleunigen und das Geschäftsumfeld des Landes zu verbessern. Er verwies auf die kürzlich verabschiedeten Gesetze zum Bergbau, zum Erdöl und zur lokalen Wertschöpfung, deren Umsetzung noch auf die Genehmigung von Durchführungsbestimmungen warte. Onório Manuel sagte, dass auf der diesjährigen Tagung mit der Regierung erörtert wurde, wie die Umsetzung der Gesetze beschleunigt werden könne, und betonte die Notwendigkeit, den Privatsektor weiterhin in die Gestaltung der Vorschriften einzubeziehen, um sicherzustellen, dass die Gesetze den Erwartungen des makroökonomischen Umfelds entsprechen.
Mit Blick auf die vorherige Tagung erklärte die CTA-Führung, dass in der Provinz Inhambane ein Unternehmerhaus und ein Konferenzsaal für 1,7 Millionen Euro gebaut werden. Diese Infrastrukturen seien fast fertiggestellt und würden genutzt, um potenzielle Investoren anzuziehen und zu binden sowie KMU Kapazitätsaufbau zu bieten.










