de.wedoany.com-Bericht: Die Tochtergesellschaft für künstliche Intelligenz (KI) von Faraday Future, FFAI, beschleunigt nach der Teilnahme an der Automate 2026 in Chicago ihre Expansion in den Bereich der kommerziellen Robotik. Das Unternehmen stellte eine Roboterplattform vor, die auf dem Konzept „Ein Gehirn, viele Formen" basiert, und informierte über den Fortschritt bei den Auslieferungszielen für das erste Halbjahr.
FFAI erwartet, dass die Auslieferungen im Juni die Marke von 100 Robotern überschreiten werden, sodass die Gesamtauslieferungen im ersten Halbjahr 220 Einheiten übersteigen und das ursprüngliche Ziel vorzeitig übertroffen wird. Auf der Messe präsentierte das Unternehmen ein Produktportfolio, das humanoide Roboter, mobile Manipulatoren und Robotersysteme für den Bildungsbereich umfasst. Diese Produkte basieren alle auf der universellen Softwareplattform für verkörperte KI (Embodied AI, EAI). Zu den Exponaten gehörte der neue Futurist humanoide Roboter, dessen Einstiegspreis bei 89.900 US-Dollar (inklusive Softwarepaket) liegt. Laut FFAI ist dieser Roboter der erste in den USA hergestellte, vollwertige humanoide Roboter, der nativ das Nvidia Sonic Ganzkörper-Bewegungssteuerungssystem unterstützt. Er ist etwa 1,73 Meter (5 Fuß 8 Zoll) groß, wiegt rund 55 Kilogramm (121 Pfund) und wird von einem Dual-Batteriesystem mit einer Laufzeit von bis zu 6 Stunden versorgt.

FFAI stellte außerdem die FF Faber-Serie mobiler Manipulatoren vor, die für industrielle Anwendungen in den Bereichen Lagerlogistik, Fabrikbetrieb und Anlageninspektion konzipiert ist. Die Serie umfasst den Faber T (der laut Unternehmensangaben bereits in der Stromnetzinspektion und in Rechenzentren eingesetzt wird) sowie den KI-gesteuerten Faber U. FFAI erklärte, dass diese Produkteinführung den Übergang des Geschäfts von Bildungsrobotern zur industriellen Automatisierung markiert, mit dem Ziel der kommerziellen Bereitstellung in den Bereichen Fertigung, Logistik und Forschung. Während der Messe erläuterte das Unternehmen auch seine umfassendere Strategie, die sich auf ein offenes Ökosystem für verkörperte KI konzentriert. Dazu gehören die EAI Brain-Softwareplattform, eine offene Entwicklerumgebung und die EAI Data Factory, die darauf abzielt, Betriebsdaten von bereits eingesetzten Robotern zu sammeln, um die KI-Leistung kontinuierlich zu verbessern. Laut FFAI kombiniert dieser Ansatz verschiedene Roboterformen mit einer gemeinsamen KI-Plattform und einer kontinuierlichen Erfassung realer Daten, um zukünftige Software-Updates und neue Anwendungen zu unterstützen. Das Unternehmen gab an, dass seine Roboter-Exponate auf der Automate 2026 große Aufmerksamkeit erregten und dass nationale Fernsehsender, Branchenmedien sowie Forscher und Entwickler die Vorführungen besuchten.










