de.wedoany.com-Bericht: Pelerson Penido Dalla Vechia (genannt Peleco), CEO der brasilianischen Grupo Roncador, hat durch die Integration von Landwirtschaft und Viehzucht sowie regenerative Landwirtschaft eine zu 80 % degradierte Farm in ein nachhaltiges landwirtschaftliches Vorzeigeprojekt verwandelt und dabei ein Gleichgewicht zwischen Umweltfreundlichkeit und Rentabilität erreicht.
Peleco übernahm Anfang der 2000er Jahre die Fazenda Roncador, die mit 157.000 Hektar einst eine der größten Farmen Brasiliens war. Zunächst stellte er die Weideflächen wieder her, trieb die Intensivierung und Technologisierung der Viehzucht voran und führte anschließend den Anbau von Soja und Mais ein, wodurch ein integriertes Pflanzenbau-Viehzucht-System (ILP) entstand. Vor etwa fünf Jahren, nach der Aufteilung des Familienvermögens, erhielt Peleco die Grupo Roncador, einschließlich 54.000 Hektar Land der ursprünglichen Farm im Bundesstaat Mato Grosso. Die Gruppe bewirtschaftet derzeit fast 90.000 Hektar eigenes und gepachtetes Land in São Paulo und MT für Viehzucht, Landwirtschaft und den Schutz von Primärwäldern, wobei 47 % der Fläche der Fazenda Roncador geschützt sind.
Bei den Maßnahmen der regenerativen Landwirtschaft setzt Peleco auf „Wald-Suppe" (sopa de floresta) – die Sammlung von Substrat aus Primärwaldgebieten zur Verbesserung der Ackerböden – und nutzt Gesteinsmehl „Silicálcio" aus Minen. Die Mischung beider Komponenten dient als Bodenverbesserer und reduziert die Abhängigkeit von importierten konventionellen Düngemitteln erheblich. Während einer schweren Ernteeinbuße in Mato Grosso vor drei Jahren zeigte sich die Wirkung deutlich: In unbehandelten Gebieten lag der Sojaertrag bei 47 Säcken pro Hektar, während er in Gebieten mit dem regenerativen System 65 Säcke pro Hektar erreichte. Im vergangenen Jahr schlachtete die Gruppe 54.000 Rinder und produzierte 1,3 Millionen Säcke Soja; die Minenförderung stieg von 300.000 auf 1,6 Millionen Tonnen, mit einem geplanten Ausbau auf 2,5 Millionen Tonnen.
Peleco erklärte, dass der Kohlenstoffgehalt im Boden inzwischen ein „Managementindikator" des Unternehmens sei, und jährlich mindestens 40 Millionen R$ investiert würden. Diese Informationen stammen aus einem Interview des Video-Podcasts AgLíderes von AgFeed.










