de.wedoany.com-Bericht: Das dänische Unternehmen Per Aarsleff A/S hat von Energinet einen Design- und Bauauftrag im Wert von 3,7 Milliarden dänischen Kronen (42 Millionen Pfund) für die Errichtung der landseitigen Anlagen der Bornholm Energy Island erhalten.
Diese beiden landseitigen Anlagen werden den Strom aus den künftigen Offshore-Windparks in der Ostsee aufnehmen und verteilen sowie die Einspeisung in die dänischen und deutschen Stromnetze ermöglichen. Die größte Anlage wird im Süden der Insel Bornholm errichtet, wo der Strom aus den Offshore-Windparks gebündelt und nach Deutschland sowie zum Standort der zweiten Anlage in Høje Taastrup verteilt wird.
Jesper Kristian Jacobsen, CEO der Aarsleff-Gruppe, erklärte, es handele sich um ein einzigartiges Projekt. Das Unternehmen sei stolz darauf, in enger Zusammenarbeit mit Energinet zur Stärkung der Versorgungssicherheit und zur Unterstützung des Ausbaus der europäischen Energieinfrastruktur beizutragen. Der CO₂-Fußabdruck des Projekts sei ebenfalls als Wettbewerbsparameter berücksichtigt worden.
Der Großteil der Arbeiten wird innerhalb der Aarsleff-Gruppe durchgeführt, was eine effiziente Ausführung und einen robusten Projektablauf ermöglicht. Ein Großteil der Betonelemente wird im Aarsleff-Werk in Polen vorgefertigt, während Wicotec Kirkebjerg A/S für die technische Installation zuständig ist.
Die Anlage auf Bornholm wird eine Fläche von 110 Hektar umfassen, einschließlich Begrünung, Wegen und Regenwasserbecken. Aarsleff wird dort 51.000 Quadratmeter Gebäude errichten, darunter Beton- und Stahlkonstruktionen für Umrichter und ein 400-kV-Hochspannungsumspannwerk. Die größten Gebäude werden vier einzigartige Hallen sein, deren Architektur von der felsigen Landschaft Bornholms inspiriert ist.
In Høje Taastrup umfasst das Projekt den Bau von zwei 17.000 Quadratmeter großen Hallen auf einem 23 Hektar großen Gelände sowie die zugehörige Infrastruktur und Landschaftsgestaltung.
Die Planungsphase beginnt am 1. August, und die ersten Erdbau- und Betonarbeiten werden voraussichtlich um den Jahreswechsel 2027/28 beginnen. Die landseitigen Anlagen sollen voraussichtlich 2030 bzw. 2031 in Betrieb genommen werden.
Das Projekt wird als Design- und Bauvertrag umgesetzt, mit Artelia A/S als Berater und CF Møller Architects für die Architektur- und Landschaftsplanung.










