Kürzlich besuchte eine Delegation des russischen Ministeriums für Industrie und Handel das metallurgische Werk Petrostal und die Produktionsstätten des Spezialstahl- und Legierungslabors NPO und erfuhr, dass metallurgische Unternehmen in St. Petersburg neue Stahlsorten entwickeln.

Russland hat im vergangenen Jahr massiv in die Förderung der Forschung und Entwicklung metallurgischer Unternehmen investiert. Für die Modernisierung des Petrostal-Metallurgiewerks wurden über 193 Millionen Rubel bereitgestellt, während dem NPO-Labor für Spezialstähle und -legierungen 15 Millionen Rubel zugeteilt wurden. Mit Unterstützung des Ministeriums für Industrie und Handel konzentrieren sich beide Unternehmen auf die Forschung und Entwicklung von Hochtechnologieprodukten.
Unter anderem konzentriert sich das russische Ölmetallurgiewerk auf die Entwicklung einer neuen Stahlsorte, die zur Herstellung mechanischer Ausrüstung für Ölfeld-Serviceunternehmen verwendet werden soll. Das Projektbudget beträgt 235 Millionen Rubel, davon kommen 150 Millionen aus dem Bundeshaushalt.
Das NPO-Labor für Spezialstähle und -legierungen konzentriert sich auf die Erforschung eines für medizinische Endoprothesen geeigneten Stahls. Das Gesamtbudget des Projekts beträgt 168 Millionen Rubel, wovon 110 Millionen aus dem Bundeshaushalt stammen.
Aktuell befinden sich beide Projekte in der zweiten Umsetzungsphase und werden voraussichtlich im Jahr 2026 abgeschlossen sein.









