Kemira hat bekannt gegeben, sein Wasserbehandlungslösungsgeschäft in Europa durch die Übernahme von SIDRA Wasserchemie zu stärken und damit seine Marktabdeckung zu erweitern. Die Transaktion unterliegt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt und soll voraussichtlich im ersten Halbjahr dieses Jahres abgeschlossen werden. Der Kaufpreis beträgt etwa 75 Millionen Euro und kann üblichen Anpassungen unterliegen.

SIDRA Wasserchemie ist ein familiengeführtes Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Flockungsmitteln spezialisiert hat. Es verfügt über zwei Produktionsstandorte in Deutschland und bedient hauptsächlich Kunden in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Nach Angaben erzielte das Unternehmen 2024 einen Umsatz von etwa 40 Millionen Euro und einen EBITDA von rund 10 Millionen Euro. Nach Abschluss der Transaktion werden mehr als 60 Mitarbeiter zum Kemira-Team stoßen.
Tuija Pohjolainen-Hiltunen, Executive Vice President Water Treatment Solutions bei Kemira, erklärte: „Die Übernahme von SIDRA Wasserchemie bietet erhebliche Synergien und ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie zur Steigerung der wasserbezogenen Einnahmen. Dieser Schritt wird unsere Präsenz in unseren Kernmärkten in West- und Mitteleuropa stärken, wo die Nachfrage nach Flockungsmitteln weiter wächst.“
Kemira ist ein Anbieter nachhaltiger chemischer Lösungen für wasserintensive Industrien weltweit und setzt sich dafür ein, die Produktqualität und Ressourceneffizienz seiner Kunden durch maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen zu optimieren. Seine Geschäftsschwerpunkte umfassen Wasserbehandlung, Faser- und erneuerbare Lösungen, um die Nachhaltigkeitstransformation zu unterstützen. Im Jahr 2024 meldete das Unternehmen einen Jahresumsatz von 2,9 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit etwa 4.700 Mitarbeiter.









