Das italienische Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit hat die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das schwimmende Offshore-Windprojekt Barium Bay genehmigt. Dies ist ein wichtiger Fortschritt für das größte Offshore-Windprojekt im Mittelmeerraum. Das Projekt befindet sich im Meer zwischen Bari und Barletta in Apulien und wird von der Galileo Renewable Energy Platform in Zusammenarbeit mit der italienischen Hope Group entwickelt.

Der Windpark Barium Bay liegt mehr als 45 Kilometer von der Küste entfernt und verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 1.110 MW. Das Projekt basiert auf einem innovativen Design mit zwei Umspannwerken und kann mit einer geschätzten jährlichen Stromerzeugung von mehr als 3 Milliarden kWh den Strombedarf von mehr als einer Million Haushalten decken. „Wir haben uns der Entwicklung nachhaltiger Energieprojekte verschrieben, ohne die Umwelt zu gefährden, und diese Genehmigung ist eine Anerkennung unserer Arbeit“, sagte Michele Scoppio, CEO der Hope Group.
Durch die Genehmigung ist das Projekt zur Teilnahme an der bevorstehenden FER 2-Auktion in Italien berechtigt, bei der CFD-Unterstützung für 3.800 MW Offshore-Windkapazität vorgesehen ist. „Nach der Fertigstellung wird das Projekt Tausende von Arbeitsplätzen schaffen und Investitionen in Milliardenhöhe anziehen“, sagte Francesco Dolzani, Geschäftsentwicklungsdirektor von Galileo Italien.
Das Barium Bay-Projekt wurde von einem im Februar 2023 von Galileo und der Hope Group gegründeten Joint Venture entwickelt. Der Projektstandort nutzt die stabilen Windenergieressourcen in der südlichen Adria voll aus und berücksichtigt bei seiner Gestaltung insbesondere die Anforderungen der lokalen Meeresumwelt und des Landschaftsschutzes.









