Marti und seine Konsortialpartner haben Ende letzten Jahres erfolgreich den tschechischen Tunnel Homole durchgeschlagen. Der gesamte Aushub dauerte 388 Tage und erfolgte mit der Neuen Österreichischen Tunnelbauweise (NATM). Der Tunnel befindet sich in der Nähe von Vysoké Mýto in der Region Pardubice und besteht aus zwei Röhren mit einer Gesamtlänge von über 1,09 Kilometern. Als wichtiger Bestandteil eines neuen Autobahnabschnitts soll er die regionale Verkehrseffizienz steigern und Stauprobleme lindern.

Während der Bauarbeiten stellten die geologischen und hydrogeologischen Bedingungen erhebliche Herausforderungen dar. Es handelte sich um quartäre Böden, sandige Mergel sowie unvorhersehbare und anhaltende Grundwasserzuflüsse, was während der gesamten Aushubphase ununterbrochene Pumpvorgänge erforderte.
Im Rahmen des Tunnels Homole wurden während der Bauzeit mehrere Schlüsselaufgaben abgeschlossen: Es wurden etwa 90.000 Tonnen Material entfernt; insgesamt 14,35 Kilometer Mikropfähle installiert; 10.000 Kubikmeter Spritzbeton aufgebracht; 4.000 Felsanker gesetzt und 13 Tonnen Sprengstoff verwendet. Diese Maßnahmen gewährleisteten den sicheren und stabilen Baufortschritt.
Durch den Einsatz der NATM-Technologie bietet der durchgeschlagene Tunnel Homole einen neuen Knotenpunkt für das lokale Verkehrsnetz. Er wird voraussichtlich die regionale Konnektivität effektiv verbessern und den Verkehrsdruck auf den bestehenden Straßen verringern. In Zukunft wird der Tunnel weiterhin als Schlüsselelement der Infrastrukturaufrüstung fungieren und effizientere Reiseerlebnisse unterstützen.









