Kirgisistan genehmigt 25-Millionen-Dollar-Raffinerieprojekt mit einer Jahreskapazität von 450.000 Tonnen
2026-07-23 11:05
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de.wedoany.com-Bericht: Kirgisistan hat den Bau einer kleinen Raffinerie im Süden des Landes mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen US-Dollar genehmigt, um die heimische Kraftstoffproduktion zu steigern und die Importabhängigkeit aufgrund der angespannten russischen Lieferungen zu verringern.

Das kirgisisch-chinesische Joint Venture Central Asian Energy LLC unterzeichnete den Bauvertrag und wird das Projekt finanzieren. Die Raffinerie hat eine Jahreskapazität von 450.000 Tonnen.

Die Raffinerie wird Benzin und Diesel nach den Umweltstandards K5 und K6 produzieren sowie Bitumen und Motoröl herstellen. Die erste Bauphase soll im Herbst 2026 abgeschlossen sein.

Kirgisistan ist stark von Importen von Erdölprodukten abhängig, wobei über 90 % des Benzins aus Russland stammen. Seit Ende Mai haben Angriffe ukrainischer Drohnen auf russische Raffinerien zu Produktionskürzungen geführt, und Russland selbst steht vor Treibstoffknappheit.

Ende Juni berichtete der Verband der Erdölhändler Kirgisistans, dass es aufgrund von Lieferbeschränkungen aus Russland und saisonal steigender Nachfrage zu Engpässen bei den inländischen Benzinsorten AI-95 und AI-98 gekommen sei.

Um den Treibstoffmarkt zu stabilisieren, ergriffen die kirgisischen Behörden in den letzten Wochen eine Reihe von Maßnahmen, darunter die vorübergehende Einführung von Preisregulierungen, die anschließende Aufhebung der staatlichen Preisregulierung für AI-95-Benzin sowie die Verhängung eines Exportverbots für Erdölprodukte.

Kirgisistan wartet zudem auf Treibstofflieferungen aus China und Weißrussland. Darüber hinaus teilte das Energieministerium mit, dass man sich mit dem Nachbarland Usbekistan geeinigt habe, einen Teil der Erdölprodukte in usbekischen Raffinerien zu verarbeiten und die Fertigprodukte dann zurück ins Land zu bringen.

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