de.wedoany.com-Bericht: Der polnische 3D-Druck-Hersteller Sinterit und der deutsche Anbieter von industriellen Polymer-3D-Druck-Nachbearbeitungslösungen Dyemansion haben kürzlich eine Partnerschaft bekannt gegeben, um die industrielle Nachbearbeitungstechnologie von Dyemansion in das SLS-3D-Druck-Ökosystem von Sinterit zu integrieren. Gemäß der Vereinbarung vertreibt Sinterit ab sofort das Vapor Smoothing System VX1 von Dyemansion und kann die DM60-Färbeanlage sowie weitere ergänzende Produkte in sein Portfolio aufnehmen. Ziel ist es, die flexiblen SLS-3D-Druck-Fähigkeiten von Sinterit mit der Nachbearbeitungstechnologie von Dyemansion zu kombinieren, um den Nutzern einen maßgeschneiderten Fertigungsservice vom Druck über die Oberflächenbehandlung bis zur Färbung aus einer Hand zu bieten.

Das Kernsystem der Zusammenarbeit ist die VX1 von Dyemansion, die die VFS-Technologie (Vapor Fuse Surfacing) einsetzt. Dieses Verfahren basiert auf nachhaltigen Lösungsmitteln und ermöglicht die reproduzierbare Herstellung glatter, dichter und direkt marktfähiger 3D-Druck-Bauteile. Die Oberflächenqualität soll der von spritzgegossenen Kunststoffteilen entsprechen und wasserdichte sowie hochglänzende Oberflächen ermöglichen. Dank des Plug-and-Play-Designs lässt sich das System einfach in bestehende Arbeitsabläufe integrieren – eine Fertigungskapazität, die zuvor nur in großen Produktionsumgebungen verfügbar war.
Der Anlass für diese Kooperation ist die Einführung des Bianco2-Druckers von Sinterit, der speziell für weiße und naturfarbene Pulver entwickelt wurde. Beide Unternehmen sehen in dieser Markteinführung neue Anwendungsmöglichkeiten. Durch die Integration der DM60-Färbeanlage von Dyemansion können Sinterit-Kunden ihre Bauteile in bis zu 170 Standardfarben dauerhaft einfärben und erhalten erstmals die Fähigkeit zur Produktion farbiger 3D-Druck-Bauteile.










